SaschaSalamander
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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Nürnberg

Die Speckners - eine fränkisch-bayerische Sitcom

Am Wochenende habe ich nun >DIE SPECKNERS< angesehen, eine "fränkisch-bayerische Sitcom", wie es präsentiert wird. Norbert Speckner ist aus Franken (dem "Allmächd", seinem Verein und den Bratwürsten nach dürfte klar sein, woher) nach Oberbayern gezogen, dort lebt er mit seiner Frau Inge  (Kosmetikerin), seinem Sohn (pubertierender Bubi, der gerne Rockstar wäre und sich mit Phytagoras abmühen muss) und seiner Tochter (Schokojunkie, Bankerin und immer noch zu Hause wohnend). Schwiegermutter, die sich für ihre Tochter etwas Besseres gewünscht hätte, darf natürlich nicht fehlen.

Am 15.02.13 ging es los, die erste Folge wurde um 22 Uhr im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt. Um diese Zeit sitze ich garantiert nicht vor der Kiste, aber dafür gibt es ja >die Mediathek< ein paar Tage später. Ich konnte es nicht erwarten und habe lange gehibbelt, bis es dann soweit war. Das Ergebnis war - nun ja, sagen wir "ernüchternd" ...

In der ersten Folge geht es darum, wie Inge wegen ihres kaputten Autos von ihrem Chef Ralf zur Arbeit gefahren wird. Ralf ist gutaussehend, gebildet und fährt einen 69er Camaro. Klar fühlt Norbert sich da als Mann zurückgesetzt und hat Angst, dass seine Frau ihn betrügt. Zusammen mit seinen Kollegen Zwitcher und Hassan versucht er das Problem zu lösen, während zu Hause die Schwiegermutter bereits fröhlich die Scheidung plant und die Kinder die Garage für sich aufteilen, wenn der Vater ausziehen wird. Norbert muss handeln!

Ich hatte mit einer modernen, pfiffigen Sitcom gerechnet, in der ich - Franke mit Leib und Seele - mich wiederfinden kann, in der ich viele Dinge wiedererkenne. Mit fränkischem Humor (der ja doch recht speziell ist und wirklich jede Menge Potential für eine Sitcom bietet mit seinem trockenem, derben aber immerherzlichen Charme). Statt dessen wurden Gags geboten, die mich an die volkstümlichen Sendungen erinnerten, die ich Anfang 1980 mit meinen Großeltern abends auf der Couch angesehen habe. Der junge attraktive Chef: "Sie spielen Golf? Was ist Ihr Handicap?" - Die mannstolle Schwiegermutter: "Mein Handicap? Ich bin tadellos in Schuss!" Oder wenn Speckner den Schuhschrank seiner Frau kontrollieren möchte (daran erkennt man, ob eine Frau fremdgeht), dieser über ihn umkippt und die Schwiegermutter lakonisch meint "ich wusste ja schon immer, dass Du einer von den Perversen bist, der nachts in Frauenkleidern rumläuft. Kauf Dir wenigstens eigene Heels". Das wirkt aufgesetzt und nicht wirklich komisch, Situationskomik fehlte völlig.

Dazu kommt, dass zu den aufgesetzten Dialogen auch die Schauspieler sehr steif wirken. Ich möchte damit nicht die schauspielerische Leistung infrage stellen, denn ich kann mir durchaus vorstellen, dass es gewollt war, sowohl die Wortwahl und Aussage der Dialoge als auch die gekünstelte Betonung. Sowas kenne ich von damals aus Sketchen mit Didi oder Dieter Krebs, man hörte deutlich die überdramatisierte Betonung, wenn die Darsteller in ihrem Zimmer, welches als extra aufgebauter Raum auf einer Bühne stand, vor dem Publikum loslegten. Aber das zieht heute einfach nicht mehr. Wir Franken mögen manchmal altmodisch (ich nenne es gerne "traditionell") sein, aber wir sind keine Hinterwäldler, deren Wohnung mit Messingwerbeschildern, Blümchentapeten und achteckigen Lampenschirmen geschmückt sind.

Den Lokalkolorit fand ich enttäuschend. Er bestand, wie ich oben bereits sagte, im Grunde nur aus drei Dingen: Bratwürste, eine einzelne Anspielung auf den 1. FCN und das ständige "Allmächd". Naja, und darin, dass Norbert fränkisch redet, die anderen dagegen eher hochdeutsch oder leicht gefärbt. Und um zu zeigen, dass Bayern weltoffen ist, gab es sogar den Quotentürken Hassan, der als einziger in der Werkstatt relativ intelligente Sätze von sich gibt, doch auch er wirkt gekünstelt in seiner Rolle.

Vielleicht bin ich einfach die falsche Zielgruppe für diese Sendung. Allerdings habe ich mich mehrfach während der Sendung gefragt, wer die Zielgruppe sein soll, und ich konnte keine wirkliche Antwort darauf finden. Für intelligenten Humor fehlt einfach das Köpfchen, und für rein platte Unterhaltung (die ich manchmal auch genieße, warum auch nicht) ist es einfach zu aufgesetzt. Nichtfranken werden sich für die Sendung kaum interessieren, und als Franke fühle ich mich ziemlich auf den Schlips getreten und billigst reduziert.

Schade, wirklich schade. Ich hatte mir mehr erhofft ...

Wertung: 3 von 10 verbrannte Nürnberger Bratwürste

SaschaSalamander 18.02.2013, 08.53 | (0/0) Kommentare | PL

Dreiviertelmond

Den Film habe ich schon vor einiger Zeit gesehen, Lovefilms. Jetzt liegt die DVD bei mir zu Hause, ich will sie einfach unbedingt im Regal haben. Eine Liebeserklärung an Nürnberg (naja, und auch Fürth, wo ein Großteil der Szenen entstand *hüstel*). Musik, Bilder, Inhalt, da geht einem das Herz auf :-)

Rezension wollte ich schreiben, hatte aber keine Zeit und fand nicht die rechten Worte (gerade, wenn ich etwas bewegend finde, fällt mir das eher schwer, das wars dann mit der sachlichen Rezension).

Heute kam die DVD bei mir an, und jetzt liegt sie bereits im Player, ich sehe mir die Extras an. Alleine schon dabei verzieht sich mein Mund zu einem breiten Grinsen. Da steckt ganz viel Herz drin, ganz viel Liebe. Ein warmer Humor, wunderschöne Bilder, perfekte Musikuntermalung und eine Menge fränkischer Charme. Ich liebe diesen Film :-)

SaschaSalamander 17.08.2012, 23.06 | (0/0) Kommentare | PL

Marco Kirchner - Geisterwege

Wie ich >hier< in einem früheren Beitrag angekündigt habe, möchte ich Euch gerne >Marco Kirchner< und seine Führungen >Geisterwege< vorstellen. Inzwischen habe ich nahezu alle seiner Führungen miterlebt, doch hin und wieder kommt etwas Neues, und ich freue mich immer wieder, wenn er ein Special Event einlegt oder eine neue Tour in sein Programm aufnimmt. Seine Führungen machen regelrecht süchtig nach mehr ...


DAS BESONDERE

Wenn ich erklären müsste, was mich so fasziniert an seinen Führungen, wenn man mich fragt, warum gerade seine Geschichten etwas Besonderes sind - ich wüsste nicht, wo ich anfangen soll! Die Atmosphäre, die er während der Führung verbreitet. Sein Auftreten, sein Charisma. Die Zusammenstellung der jeweiligen Geschichten, vorgetragen an den jeweils passenden Orten. Seine profunde Kenntnis nicht nur über die Geschichten sondern auch entsprechende Zusammenhänge und Hintergründe. Er ist keiner, der einfach nur einen Vortrag auswendig lernt, sondern er präsentiert, was er sich erarbeitet hat, was er recherchiert hat. Von ihm hört man Geschichten, die man nicht an jeder Straßenecke bekommt. Sondern von ihm bekommt man Inhalte geboten, die wirklich unglaublich klingen und ein völlig neues Licht auf meine geliebte Stadt werfen. Aber ich bin schon mittendrin, werde mich nun bemühen, meinen Beitrag ein wenig zu sortieren ;-)


SEIN AUFTRETEN

Marco Kirchner präsentiert seine Führungen als >Wandererzähler<. Lange Haare, ein spitzer Bart, dazu die passende mittelalterliche Gewandung: ein Schlapphut mit langer Feder, die restliche Tracht passend dem Thema der Führung und dem Wetter entsprechend. Zum Beispiel Lederhose, Leggins wie ein Gaukler, ein Kapuzenumhang gehalten von einer markanten Schnalle, ein breiter Gürtel mit Trinkhorn, Geldbörse, Hasenpfote, Lederschuhe, Leinenhemden, Accessoires aus Leder, Metall und gewebten Stoffen. Gut, die Brille gehört nicht dazu, aber auf die kann man nicht verzichten. Nur selten entdeckt man ansonsten etwas Anachronistisches an ihm, dafür muss man schon sehr genau hinsehen ;-)

Ich habe schon andere verkleidete Künstler gesehen. Klar, in Nürnberg ist das Mittelalter präsent, und oft versuchen die Führungen dies optisch darzustellen. Aber man erkennt, dass es Verkleidung ist. Die Führer beherrschen nicht die alte Sprache, rutschen immer wieder in moderne Worte. Die Kleidung ist zu sauber und perfekt, als dass sie echt wirken könnte. Es ist ein Schauspiel. Aber Kirchner scheint seine Führungen zu leben. Wenn man mit ihm durch die Stadt wandert, dann fühlt man sich zurückversetzt in das alte Nürnberg, sei es in das Jahr 1050, in welchem Nürnberg erstmalig erwähnt wurde oder die späteren Jahre des Mittelalters. Der Allgemeinheit bekannte und auch weniger bekannte Figuren: der Henker >Meister Franz<, der Bader >Hans Folz<, die >Patrizierfamilie Tucher<, >Albrecht Dürer< und unzählige andere Familien, Maler, Erfinder, Dichter, Kirchenmänner, Ritter, Raubritter, Könige, Kriegsherren, sie werden durch ihn lebendig, so als hätte er sie persönlich gekannt und schlüpfe nun in deren Rollen.

Mit Wortwitz und angenehmer Stimme trägt er seine Erzählungen vor, die Sprache angemessen den Geschichten, das Vokabular ist ihm in Fleisch und Blut übergegangen, er spricht frei und ist flexibel, reagiert spontan auf Fragen, bezieht das Publikum in seine Geschichten ein, geht auf die Leute zu. Stört ein Auto (was in der Altstadt selten vorkommt und daher erwähnenswert ist) die Führung, so tritt er beiseite, "lässt die Kutsche passieren", dies wirkt so natürlich und in keinster Weise gestellt, nichts vermag die Atmosphäre zu stören, die er kunstvoll erschafft.


DIE ATMOSPHÄRE

Meisterlich beherrscht er die Kunst des Fabulierens. "Show don´t tell": natürlich muss er Jahreszahlen einbringen, und natürlich nennt er auch Namen, die man danach eventuell wieder vergessen hat. Aber was im Gedächtnis bleibt, das sind die Bilder, die während seiner Vorträge im Kopf entstehen. Er sagt nicht "das Kind wollte in den Wald und Honig kaufen". Sondern er holt aus: Beschreibt, wie das Kind sich etwas in den Kopf gesetzt hat, fragt den Zuschauer, was er sich als Kind in den Kopf gesetzt hatte und ob er dann auch eine Dummheit dafür beging. Und er beschreibt, was für eine besondere Leckerei Honig war und wie traurig das Kind war, als nichts mehr davon im Haus war, und wie es sich auf den Weg in den dunklen Wald machte, um dort den >Zeidler< aufzusuchen. Die Menschen um uns herum verschwinden, die moderne Stadtkulisse verblasst, es entstehen Bilder der alten Stadt, des dunklen Waldes, man schmeckt den Honig auf der Zunge und folgt dem Kind in die Stadt, verläuft sich im Dunkel und findet den Weg nicht mehr zurück. Doch zum Glück steht er da mit seiner Fackel, geleitet uns zurück in die Stadt und führt uns weiter über das holprige Pflaster hin zum nächsten Abenteuer ...

Die Fackel ist im Dunkel sein Begleiter, ich besuche bevorzugt die Führungen in der Jahreszeit, wenn es bereits dunkel ist, wenn man alles um sich herum vergessen kann und sich ganz auf ihn einlässt. Dazu führt er seine Hörer an die entsprechenden Kulissen. Eineinhalb Stunden läuft man mit ihm durch die Gassen, sieht verwinkelte Eckchen, große Plätze, steht vor Kirchenportalen und steigt hinauf auf die Burg. Manchmal baut er kleine "Effekte" ein, trägt kleine Gegenstände zur Untermalung bei sich: am Henkersteg zieht er etwas aus der Tasche, und ich schmunzle stets über die erschrockenen Gesten der Anwesenden. Bei einer der Führungen gibt es zusätzlich sogar Schauspieler, welche als schaurige Gestalten ein bisschen Grusel verbreiten und die Gruppen begleiten.

Nein, "Stadtführung" wäre untertrieben. Seine Führungen sind Events, und sie sind mindestens so unterhaltsam wie ein Besuch im Theater oder Kino. Man muss ihn selbst erlebt haben :-)


DIE ZUSAMMENSTELLUNG DER FÜHRUNGEN

Inspiriert von britischen Ghost- und Storywalks rief er 2002 die Nürnberger Ghostwalks ins Leben. Doch die Nachfrage stieg, die Stadt bietet ein Füllhorn bisher unerzählter Geschichten, und so schuf er weitere Themenführungen. Es wäre zuviel, würde ich hier alle einzeln auflisten, deswegen hier der Link zur Übersicht seiner >Geisterwege< sowie ein allgemeiner kurzer Überblick.

Er widmet eine Führung beispielsweise dem berühmten Raubritter >Eppelein von Gailingen< ("sie haben ihn gefangen mit Spießen und mit Stangen" - wer kennt dieses alte Gedicht nicht?). Man erfährt von seinen Schandtaten, seinen Schelmenstreichen, von seiner Ergreifung ("die Nürnberger hängen keinen sie hätten ihn denn") und dem berühmten Sprung über die Stadtmauer, auch von seinem tragischen Tod. Man erfährt von Schelmen, Gauklern und Narretei. So trieb zum Beispiel sogar >Till Eulenspiegel< sein Unwesen im Heilig Geist Spital und stellte sich dar als Wunderheiler mit kurzfristig sogar überragendem Erfolg.

Auch wird es erotisch, denn so kühl der Franke sich gibt, so heiß lodert es unter seiner Oberfläche. Es reiste Raimund von Capua extra aus Venedig heran, um dem Teufelstreiben im Katharinenkloster Einhalt zu gebieten, denn Teufelswerk und Unzucht waren der Heiligen Römischen Kirche ein Dorn im Auge. Eine >romantische Liebesgeschichte< war Anlass zur ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt Nuorenberc. Und auch sonst waren die Nürnberger nicht untätig, es war ein reges Treiben in der Stadt. Diese Führung hebt sich von den sonst eher düsteren Touren ein wenig ab, doch auch hier gelingt es ihm meisterlich, das Liebesleben der alten Nürnberger darzustellen. Mit einem frechen Zwinkern im Augenwinkel erzählt er von Nonnen, Priestern, Adligen und gehörnten Ehemännern, stets frivol aber niemals unter der Gürtellinie.

Henker, schaurige Morde, berühmte Richtsprüche, eingekerkerte Persönlichkeiten, grausame Schicksale, Poltergeister und das Wüten der Pest - all das ist seine Spezialität, es scheint die dunklen Gestalten liegen ihm besonders am Herzen. So erfährt man von Kirchner genau, woher der berühmte Dracula seinen Namen hat: Graf >Vlad III Draculea<, Sohn des Drachen, in Nürnberg aufgenommen in den Drachenorden.

Eine eigene Führung widmet er - jedoch in Fürth, nicht in Nürnberg - dem berühmten Erzzauberer und Schwarzkünstler, Wunderheiler, Alchemisten, Magier, Astrologen, Wahrsager >Dr. Faustus<, Vorlage zu Goethes Dr. Faust. Denn dieser wurde der Stadt Nürnberg verwiesen, wie man in einer alten Urkunde des Stadtarchives erfahren kann.


SEIN FACHWISSEN

Normalerweise besuche ich eine Führung, und wenn sie aus ist, dann ist sie eben aus. Bei Kirchner ist das anders: sobald ich zu Hause bin, beginne ich mit der Recherche, suche mir entsprechende Links oder Fachbücher, schlage in meinen alten Sagenbüchern nach, mache mir Notizen und gehe diesen in den folgenden Tagen nach, sei es im Antiquariat oder der Bibliothek. Er erzählt von Ereignissen, die so spannend sind und doch so selten erwähnt werden in anderen Büchern und Stadtführungen, dass ich mich nur wundern kann, wie solch faszinierenden Themen nicht schon längst ausgeschlachtet und vermarktet wurden. Er gräbt tief in den Büchern und holt aus den verstecktesten Winkeln neue Inhalte für seine Touren.

Wie schon erwähnt: er hält keine auswendig gelernten Vorträge, sondern er ist ein Geschichtenerzähler. Er trägt das Wissen in sich, und er kann spontan auf Fragen oder Einwürfe der Gäste reagieren. Einige Geschichten hörte ich mehrfach: bei meinen abendlichen Spaziergängen bin ich ihm schon häufig begegnet, eine Gruppe um sich geschart, und ich lauschte einige Minuten. Und einige wenige Geschichten werden auch in verschiedenen Führungen erwähnt, da sie von solcher Bedeutung für die Stadt sind, und immer erzählt er sie zwar in ähnlichem Stil aber doch andersartigem Wortlaut.

Auf dem Fußweg von einer Station zur nächsten oder nach der Führung steht er auch gerne bereit für Fragen. Und ich gebe zu, ich kann es nicht lassen, die Geschichten sind so spannend, mir schwirren tausende Fragen im Kopf, und um zu Hause besser recherchieren zu können, muss ich ihm einige davon immer sofort stellen. Geduldig und ausführlich beantwortete er sie alle. Und zeigt dabei, wie tief verwurzelt seine Faszination für die alten Geschichten ist. Er kennt nicht nur die alten Legenden, und dies nicht nur aus Nürnberg, sondern er zieht Verknüpfungen zu anderen Städten, geht auch auf Spezialthemen ein, ob nun Mystik, Geschichte, spezielle Orte, Literatur, Persönlichkeiten und Jahreszahlen. Kennt die Hintergründe zu den Anekdoten und Legenden, kann entsprechende Quellen benennen. Sogar bei seiner Kleidung legt er großen Wert auf Authenzität, kann etwa die Bedeutung eines Schmuckstückes erklären oder legt sich spezielles Schuhwerk für bestimmte Führungen zu.

Über seine Leidenschaft, seine Ausbildung und wie er zu dieser ungewöhnlichen Umsetzung der Geisterwege kam, kann man >hier< genauer nachlesen.


ZUM ABSCHLUSS

Zum Abschluss für alle Touristen kann ich nur sagen: es gibt viele Stadtführungen. Aber, seid ehrlich - interessieren Euch Jahreszahlen und langweilige Gebäude, die man sowieso wieder vergisst? Oder wollt Ihr, dass die Geschichte vor Euren Augen lebendig wird? Werft einen Blick in sein Programm und sucht Euch die beste Führung für Euren Besuch aus, es ist ein Erlebnis!

Und für alle "Nermbercher": Du kennst die Führungen noch nicht? Na, dann wird es Zeit, Du wirst Deine Stadt erleben, wie Du sie noch nie gesehen hast! Und falls Du schon glaubst, alle Führungen zu kennen: bist Du Dir da wirklich sicher? So hat er zum Beispiel dieses Jahr die >Hexenjäger und Pöppelträger< neu in sein Programm genommen. Ebenfalls neu und in Nürnberg einzigartig ist die Reihe >"Wem die Stunde schlägt"<, wo er anlässlich der Todestage historischer Persönlichkeiten im Rahmen seiner Führungen dieser Personen gedenkt und zusätzlich zum regulären Programm Spannendes aus deren Leben und über deren Tod erzählt. Und so wissensdurstig und begeistert er ist, bin ich sicher, dass es im Laufe der kommenden Jahre noch viele weitere Programme geben wird ;-)


TIPP

Und ein kleiner Tipp: es sind enorm viele Links diesmal in meinem Beitrag. Bitte nicht ignorieren, zumindest mal drüberfahren. Denn einige davon führen zu Youtube, wo man ihn live erleben kann, sodass Ihr einen Eindruck bekommt, was Euch bei der Führung erwartet ...

SaschaSalamander 11.04.2012, 08.15 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Nürnberger Stadtführungen

STADTFÜHRUNGEN

Ich liebe diese Stadt, und ich liebe vor allem auch den mittelalterlichen Flair. Es ist herrlich, hier immer wieder neue Fleckchen zu entdecken und mehr über das bunte Treiben der damaligen Zeit, aber auch über die Gegenwart zu erfahren. Dazu lese ich gerne Reiseführer, besuche Museen und Veranstaltungen, mache die Gegend mit dem Fahrrad unsicher. Habe schon einige Antiquariate nach bestimmten Buchtiteln durchstöbert. Und ich habe noch viel vor.

Was ich toll finde: bei "Stadtführung" denkt man an einen Führer, der die Touristen mit trockenen Jahreszahlen totprügelt und sie so lange von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten treibt, sie ihnen die Fakten aus den Ohren bluten und niemand mehr weiß, was eigentlich erzählt wurde. Eben das, was man als Tourist erlebt haben muss: "ich war da, ich habe es gesehen, woah, war das toll, aber ich habe keine Ahnung, was ich mir eigentlich angeguckt habe". So ist es in Nürnberg nicht. Im Gegenteil: die Kulturliebhaber, Vereine und Privatpersonen überschlagen sich regelrecht darin, die Stadt nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische immer wieder zu einem spannenden Erlebnis zu machen. Nürnberg ist Geschichte. Nürnberg ist Politik. Nürnberg ist Mittelalter. Und Nürnberg ist lebendige Gegenwart. Klar gibt es ein kleines Touristenwägelchen, das am Hauptmarkt startet und dann ein paar nette Sehenswürdigkeiten abklappert, eine Stimme vom Tonband spult ein paar langweilige Fakten ab. Das zeige ich den Touristen, wenn sie Nürnberg an einem Tag mal kurz erleben wollen. Aber wer länger hier ist, für den bietet die Stadt weitaus mehr!


ALTSTADTFREUNDE

Ich liebe die Architektur der Stadt und ihr traumhaftes Stadtbild. Werde es niemals müde, durch die Altstadt zu spazieren. St. Sebald, St. Lorenz, ich wandere über die Kopfsteinpflaster, blicke hinauf in das Fachwerk, ich liebe die uralten Gebäude, wohnte sogar selbst in einem denkmalgeschützten Haus des 16ten Jahrhunderts direkt an der Stadtmauer. Die alte Architektur liegt mir sehr am Herzen, und ich könnte Stunde um Stunde meine Gäste von außerhalb durch die Innenstadt führen und ihnen erzählen von den alten Häusern, von den Bauwerken und Denkmälern, von besonderen Geschehen, die sich hier und dort ereigneten. Besonders aktiv sind auf diesem Gebiet die >Altstadtfreunde Nürnberg<.

Sie veranstalten nicht nur spannende Streifzüge und lehrreiche Stadtspaziergänge, halten Vorträge und leisten Informationsarbeit für Touristen und Einheimische, sondern sie setzen sich auch ein für die Instandhaltung historisch bedeutsamer Gebäude. Diese Veranstaltungen sind besonders geeignet für Menschen, denen die Geschichte der Stadt sowie der Erhalt der Tradition und der alten Bauwerke am Herzen liegt.


HISTORISCHE FELSENGÄNGE

Man ahnt es nicht, aber Nürnberg ist nicht nur oberirdisch hübsch anzusehen, sondern auch unter der Stadt gibt es viel zu entdecken. Das war meine erste Begegnung mit der Stadt, als wir in der Schule die Felsengänge besuchten. Ich lernte die Stadt kennen bei einem Schulausflug, von oben und unten, und ich wusste, eines Tages würde ich in dieser Stadt leben. Inzwischen gibt es unzählige Führungen in den >historischen Felsengängen<. Wer diese das erste Mal besichtigt, der scheut sich, oberirdisch auch nur noch einen Fuß auf den Boden zu setzen, aus Angst die Stadt könnte zusammenbrechen. Durchzogen wie ein Schweizer Käse ist Nürnberg, ein Wunder, wie all dies möglich war damals!

In den Felsengängen gibt es Themenführungen zu verschiedenen Epochen und Bedeutungen. Man erfährt über die Kassematten der Burg und ihre Nutzung im Mittelalter. Man besichtigt die Räume, die als Luftschutzräume im zweiten Weltkrieg benutzt wurden. Man erfährt über die Bierbrauerei und die Lagerung in den alten Kellern, zum Abschluss gibt es Rotbier in der Schänke. Es gibt Kinderführungen. Und sogar eine Dunkelführung, in der die Besucher nur mit Taschenlampen bewaffnet in die Gewölbe gehen dürfen, die Lampen sind ausgeschaltet, man kann die freigegebenen Gänge für sich selbst erkunden. Es gibt auch Sonderführungen in geschützten Räumen, die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zur Verfügung stehen. So habe ich zum Beispiel bereits einen der Atombunker besichtigt, es war ein sehr beklemmendes Erlebnis.


OSKAR

Die Autorin >Claudia Frieser< hat eine wundervolle Kinderbuchreihe geschrieben: Oskar. Ein Junge aus unserer Zeit entdeckt die Möglichkeit, in das mittelalterliche Nürnberg zur Zeit des jugendlichen Albrecht Dürer zu reisen. Dort ermittelt er mit seinen Freunden in spannenden Kriminalfällen. Ich liebe diese Bücher, sie sind ein wunderbarer Mix aus historischen Beschreibungen und einem clever gestrickten Kinderkrimi. Eine absolute Leseempfehlung nicht nur für Nürnberg-Freunde.

Diese Bücher sind so erfolgreich, und die Beschreibungen so realistisch, dass es inzwischen auch >Oskar-Führungen<  gibt. Die Führung leitet die Besucher über die originalen Schauplätze auf den Spuren Oskars durch die Stadt und lässt auch für Kinder die alte Zeit wieder lebendig werden.


GESCHICHTE FÜR ALLE

Der Verein >Geschichte für Alle< ist nicht nur in Nürnberg aktiv, auch andere Städte in der Region werden mit Führungen versorgt. Aber da es hier nur um Nürnberg geht, will ich natürlich nur darauf eingehen. Hervorragend finde ich das breite Spektrum an verschiedenen Themen. Ein kulinarischer Spaziergang, das Leben im Mittelalter, alte Kriminalgeschichte, Friedhofsbesuche, Informationen über Nürnberg in Zeiten des Nationalsozialismus, Kirchenführungen, Rundgänge um Architektur, Bildhauerei, Wasserwirtschaft. Führungen zu bestimmten Anlässen wie dem Christkindlesmarkt oder zu berühmten Persönlichkeiten wie Dürer, Veit-Stoß, Hans-Sach, Peter Henlein, Kaspar Hauser, den Nürnberger Henkern. Touren zum Nachdenken und Grübeln, aber auch zum Lachen und Schmunzeln, zum Gruseln, zum Ausprobieren, zum Philosophieren. 

Auch gibt es Führungen in einzelne Stadtteile, es werden sogar Radtouren angeboten. Dieser Verein bietet die meisten Führungen und dies auf den unterschiedlichsten Gebieten für alle Zielgruppen. Wie der Name sagt: "Geschichte für ALLE", Jung und Alt, Mittelalterfreunde und Interessenten des Dritten Reiches ebenso wie diejenigen, die sich über die Gegenwart informieren wollen. Touristen und Einheimische. Es gibt so viele unzählige Führungen, dass es gar nicht möglich ist, sie alle zu besuchen, und immer wieder kommen neue Themen dazu. Ich versuche mich regelmässig zu informieren, und gerne würde ich alle Führungen besuchen, aber ich muss wirklich sehr selektiv vorgehen und mir genau herauspicken, wo ich hingehe.


NACHTWÄCHTERIN

Dann ist da noch die >Nachtwächterin<. Über sie kann ich leider nicht mehr erzählen als das, was ihr selbst bei Interesse auf der Homepage lesen könnt. Denn ihre Führungen habe ich noch nicht besucht. Wie Ihr oben sehen könnt - Nürnberg ist prallvoll mit Touren. Ich könnte über Jahre jedes Wochenende eine Führung besuchen und hätte noch immer nicht alles erlebt, was es zu sehen gibt. Deswegen führte mich mein Weg bisher noch nicht zur Nachtwächterin. Sie klingt jedoch sehr interessant. Ihre Führungen sind stets gut besucht, und ich habe schon viel Gutes von ihr gehört.

Aaaaaaber - sie startet ihre Führungen am Schönen Brunnen auf dem Hauptmarkt. Und nur wenige Meter daneben vor der Touristeninformation startet jemand anders seine Führungen. Jemand, der mich dazu animierte, diesen Beitrag über Stadtführungen überhaupt zu verfassen:


MARCO KIRCHNER

Er geleitet seine Gäste auf die >GEISTERWEGE<. Eigentlich wollte ich ja nur über ihn schreiben, doch ich kam wieder einmal ins Plaudern, verzeiht ;-) Zusehr liebe ich die Stadt und ihre Geschichte, als dass ich mich nur auf eine kurze Vorstellung beschränken könnte. Also habe ich hier einen kurzen Überblick über die bekanntesten Anbieter der Stadtführungen gegeben. Und Marco Kirchner verdient >einen eigenen Beitrag

SaschaSalamander 09.04.2012, 08.29 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Das giftige Herz

doyle_herz_1.jpgPassend zur Weihnachtszeit möchte ich "das giftige Herz" von Virginia Doyle vorstellen. Mein erster Roman der Autorin, die sonst historische Kriminalromane eher aus dem Bereich Hamburg schreibt. Ich habe von ihr noch nichts gelesen, aber "das giftige Herz" ist ein historischer Weihnachtskrimi aus Nürnberg, also konnte ich gar nicht anders als ihn zu lesen ;-)

Jaques Pistoux, gelernter Koch, arbeitet vorübergehend in Nürnberg als Zuckerbäcker bei Herrn Dunkel, welcher als angesehener Händler Lebkuchen sogar ins Ausland verkauft, trotzdem nur eine kleine Bäckerei betreibt. Ein Komissar wurde nach Nürnberg versetzt und fristet hier nun sein Dasein, macht eher unwillig seinen Job. Plötzlich zwei Todesfälle: ein Straßenjunge, gestorben an einem vergifteten Lebkuchen. Und ein reicher Geschäftsmann, um den Hals ein vergiftetes Lebkuchenherz. Wie hängen die beiden Fälle zusammen?

Wirklich ein sehr schöner Roman. Leicht und entspannend zu lesen, ohne großartige komplexen Zusammenhänge, ohne hunderttausende unnötigen Charaktere oder Voraberzählungen, ohne sinnlose Ausschweifung oder besonderen Eigenheiten im Schreibstil. Einfach ganz schlicht, ohne etwas Herausragendes sein zu wollen. Gerade diese Einfachheit hat mir sehr gefallen, sie passte wunderbar zur Handlung mit den pfiffigen Straßenkids, dem gutmütigen Koch und den mürrischen Franken in der kleinen, engen Weihnachtsstadt mit ihren verwinkelten Gässchen. Klar, eine kleine Verschwörung gab es dann doch, aber dies war gut durchschaubar, leicht verständlich.

Die Charaktere mag man schon nach wenigen Zeilen, allesamt sind sie mir sympathisch (natürlich bis auf die "Bösen", die man sehr schnell erkennt. Und sogar als ungeübter Leser mit wenig Krimierfahrung ist schon beim ersten Auftreten der Person klar, wer der Täter sein muss. Na und? Manchmal tut es gut, wenn nicht alles so kompliziert ist *smile*).

Der Lokalkolorit gefällt mir sehr. Er erschlägt nicht, ist nicht überzogen, trotzdem könnte die Geschichte in dieser Form in keiner anderen Stadt spielen als nur in Nürnberg, dazu sind zuviele Verquickungen vorhanden. Und wenn man natürlich weiß, wo sie gerade entlanglaufen (ohne dass es wie in manchen überladenen Regionalgeschichten in jedem Satz exakt erwähnt wird) und wie es dort aussieht, und wenn man dann ein andermal spazierengeht und sich denkt "ah ja, hier war es, wo", dann macht es gleich umso mehr Spaß. Aber auch für Nichtfranken ist das Buch ein wirklich nettes Stück Unterhaltung zur Weihnachtszeit.

Wie ich anderen Inhaltsbeschreibungen entnommen habe, gibt es wohl mehrere Romane um den Koch Jacques Pistoux (der nur hier vorübergehend als Bäcker arbeitete, als er auf der Durchreise war, und wenn schon Nürnberg, dann bitte Lebküchner). Auf jeden Fall hat mir dieser Roman sehr gut gefallen, und ich werde wohl noch weitere Romane der Autorin lesen. Nicht unbedingt Hamburg, das ist dann eher was für die Leute im Norden, aber Jacques habe ich inzwischen doch ins Herz geschlossen.

Wer es schlicht, herzlich, ein wenig schrullig mag, der ist mit diesem ungewöhnlichen Weihnachtskrimi jedenfalls hervorragend bedient :-)

SaschaSalamander 22.12.2010, 10.29 | (0/0) Kommentare | PL

Nürnberg für Neugierige

wilkes_nuernberg.jpgZum Geburtstag vor einiger Zeit bekam ich einen Gutschein für Bücher. Nichts, was ich mir lieber wünsche, damit kann man nichts falsch machen bei mir. Ich kaufte mir dann auch flink am gleichen Tag noch mein Geschenk: "Nürnberg für Neugierige" von J Wilkes. Ideal als Geschenk, denn ohne Gutschein hätte ich die 15 Euro für das kleine Büchlein wohl eher ungern gezahlt, aber dafür sind Geschenke ja da: Dinge, die man sich sonst nicht gönnt ;-)

Ich kann das Buch schwer einordnen. Kein Reiseführer, keine Kurzgeschichten, sondern einfach ... ja, was? Kleine, kurze Plaudereien rund um Nürnberg. Der Autor erzählt dem Leser ein paar Dinge über die Stadt, die man sonst in den klassischen Führern nicht findet und die spannend zu wissen sind. Manches davon sehr nützlich und hilfreich, anderes belanglos aber witzig verpackt. Ein nettes Sammelsurium an Facts und Infotainment, dargebracht mit sympathischem Humor.

So erzählt er beispielesweise über den Johannisfriedhof, indem er beschreibt, wie man mit seinen Kindern einen spannenden Nachmittag dort verbringen kann und welche Gräber vor allem für die Kleinen aufregend sein könnten. Er beschreibt, wie man einen Kumpel auf die Ehe vorbereitet, indem man mit ihm schrittweise das Ehekarussell besichtigt. Erzählt, was man bei einer Hausschlachtung beachten sollte (keine Ahnung, wozu man das braucht, aber war mal interessant zu lesen). Besonders gelungen fand ich das Kapitel, in welchem er das Flirtverhalten der Nürnberger unter die Lupe nimmt. Habe es meinem Freund ("Zugereister") vorgetragen, der hat sich köstlich amüsiert und nur genickt bei jedem Satz. Witzig auch die Beschreibung des Männleinlaufens, erklärt für einen japanischen Touristen, der am Ende der ausschweifenden Erzählung aber garantiert schon längst wieder im Bus sitzt und gar nicht mehr zuhört.

"Nürnberg für Neugierige" ist für mich kein Buch, das man von vorne bis hinten durchliest. Sondern ich habe je nach Laune mal ein Kapitel herausgepickt, quer durcheinander gelesen, wessen Überschrift mich besonders reizte, sodass ich für viele Wochen Lesespaß daran hatte. Ein gemütlicher Genuss zwischendurch, eben so wie wir Franken sind: nur nichts überstürzen. Und, manche Kapitel sind sogar besonders schön zu lesen, wenn man sich vor Ort befindet. Auf den Johannisfriedhof und an den Ehebrunnen werde ich das Buch auf jeden Fall mitnehmen, um das Erzählte dann direkt vor Augen zu haben.

Der Preis ist ganz schön happig, aber trotzdem kann ich es empfehlen. Für Alteingesessene, die mal einen humorvollen Blick auf ihre Stadt möchten. Für Zugereiste, die ihre neue Heimat ein wenig genauer betrachten wollen. Für Touristen, die mal andere Dinge erfahren wollen als nur Jahreszahlen und trockene Fakten. Und für Leute wie mich, die schon ein paar Jahre dort leben und sich freuen, wenn sie immer wieder neue Details ihrer Lieblingsstadt entdecken.

SaschaSalamander 13.12.2010, 10.09 | (0/0) Kommentare | PL

Oscar und Albrecht

frieser_oscar02_150_1.jpg   

Beide Bücher reizen mich schon lange. Ich sah sie in öffentlichen Gebäuden ausliegen, bei Veranstaltungen der Stadt liegen sie herum, und es gibt sogar Stadtführungen auf den Spuren Oskars. Man kann eigentlich nicht hier in der Stadt wohnen, ohne ständig auf diesen Bengel und seine beiden Bücher zu stoßen. Schon lange liebäugele ich damit, sie mir zu kaufen, ...

und gestern beim Stadtbummeln kam ich dann nicht mehr daran vorbei. Beide Taschenbücher nebeneinander, Teil 1 und Teil 2, dazu die netten Worte einer sehr guten Verkäuferin, ein bisschen Geld zur freien Verfügung, und jetzt liegen die Bücher also auf meinem Sub und können es nicht abwarten, bis ich "die Hütte", "die Toten schweigen nicht", "Feuermohn", "New York, New York 3 + 4" endlich beendet habe ;-)

SaschaSalamander 19.11.2009, 10.44 | (0/0) Kommentare | PL



 






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