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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Historisch

Knabenzeit

VORAB

Ich weiß nicht, ob ich bei Andreas Burnier / Catharina Irma Dessaur von "ihr" oder "ihm" reden soll, da mir aufgrund der gefundenen Informationen nun nicht erkennen kann, was angebrachter und respektvoller ist. Ich lese im Web immer wieder von "sie", auch auf offiziellen Seiten, auch in der Autorenbeschreibung des Verlags, daher übernehme ich das, hoffend dass es korrekt ist.

Der Roman KNABENZEIT erschien 1969 unter dem Titel HET JONGENSUUR. Ich habe die Ausgabe gelesen, welche 2016 im Verlag >Wagenbach< veröffentlicht wurde. Zwar wird die (fiktive) Geschichte des Mädchens Simone erzählt, jedoch ist es ein autobiographischer Roman, in dem die verschiedenen Stationen der Flucht der Autorin dargestellt werden.
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SaschaSalamander 01.08.2016, 18.00 | (0/0) Kommentare | PL

Oscar Wilde und Mycroft Holmes

Eine relative neue Hörspielreihe ist OSCAR WILDE UND MYCROFT HOLMES - SONDERERMITTLER DER KRONE. Ganz schön sperriger Titel. Erst recht, wenn dann noch der Zusatz folgt, zB. 01 - Zeitenwende, 02 - Finsteres Hochland, 03 - Das Geheimnis des Alchemisten. Maritim (das Label) wird sich etwas dabei gedacht haben, aber offen gesagt finde ich den Titel eher abschreckend als anziehend. Zu lang, zu sperrig, schon wieder Holmes, und so lang kann ich mir das eh nicht merken, für mich ist das einfach WILDE UND HOLMES.


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SaschaSalamander 15.06.2016, 14.52 | (0/0) Kommentare | PL

Ghost Tower

1952 wurde eine Frau auf brutale Weise von ihrer Adoptivtochter an der großen Turmuhr getötet. Die Handlung spielt zwei Jahr später: der geheimnisvolle Tetsuo kommt auf den arbeitslosen Amano zu und "bittet" ihn, mit / für ihn zu arbeiten. Denn der Turm verbirgt ein wertvolles Geheimnis, und alleine kann Tetsuo es nicht schaffen. Aber welches Geheimnis birgt Tetsuo selbst? Und was ist dran an den Gerüchten, dass ein mordender Geist auf dem Turm umgeht?


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SaschaSalamander 10.06.2016, 08.39 | (0/0) Kommentare | PL

Amadeus 09 - Saladin

Nun ist die neunte Folge der Reihe AMADEUS vom Hörplanet erschienen. Von allen laufenden Serien aktuell meine liebste, da bisher extrem aufwändig aufgebaut und einer ungewöhnlichen und in seiner Art vor allem einzigartigen Mischung aus Spannung, Krimi, Mystery, Grusel, Historie, derbem wie auch feinsinnigem Humor. Einziger Wermutstropfen: die Abstände zwischen den einzelnen Folgen sind leider sehr lang, die letzte Folge erschein bereits letztes Jahr, die vorletzte Ende 2013. Da die Folgen inhaltlich zusammenhängen und ein Verstehen ohne die Vorkenntnis der bisherigen Teile kaum möglich ist, wird es inzwischen ziemlich komplex. Eines ist sicher: vor Folge 10 werde ich auf jeden Fall einen Amadeus-Marathon starten und alle Folgen erneut hören ;-)


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SaschaSalamander 16.06.2015, 08.50 | (0/0) Kommentare | PL

Oliver und Twist

Von Antonia Michaelis habe ich schon viel gelesen, und ich kann nicht aufhören, sie zu loben. Ihre Werke sind fantasievoll, oft tanzen sie an der Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Sie vermag es, den Leser gleichermaßen zu verzaubern und zu erschrecken, zum Nachdenken zu bringen und vielleicht sogar auch gegen sich aufzubringen. Besonders ihre neueren Werke sind teils sehr aufwühlend, wie zB >NASHVILLE<, >DER MÄRCHENERZÄHLER<, >SOLANGE DIE NACHTIGALL SINGT< oder >DIE WORTE DER WEISSEN KÖNIGIN<. 

Sie schreibt schon länger, und auch bevor sie mit dem MÄRCHENERZÄHLER so bekannt wurde, hat sie zauberhafte Kinderbücher verfasst. Eines davon ist DIE WUNDERLICHE REISE VON OLIVER UND TWIST. 

Im Mai 1856 vermisst Charles Dickens seinen Dackel Twist. Ohne ihn kann er nicht schreiben, ohne ihn fehlt ihm sein bester Freund. Welchen Sinn hat das Leben noch, wenn ein Dichter nicht schreiben kann? Twist wurde entführt, und fern der Heimat trifft er auf den Jungen Oliver, der aus dem Armenhaus geflohen ist. Oliver kann mit ihm reden, und so machen der Junge und der Hund sich auf eine abenteuerliche Reise durch das viktorianische England. Der Entführer und eine geheimnisvolle Frau in Weiß sind ihnen dicht auf den Fersen ... 
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SaschaSalamander 11.11.2014, 08.53 | (0/0) Kommentare | PL

Amadeus 07 - Goliath

Die aktuelle Folge GOLIATH der Reihe AMADEUS setzt diesmal an den Geschehnissen der vorherigen Episode >TEUTOBOCHUS< an. Konnte man die Hörspiele anfangs getrennt hören, so wird die Handlung immer dichter, sodass Einzelfolgen für Neueinsteiger keinen Sinn mehr ergeben würden. Beim Rezensieren setze ich also die Kenntnis der bisherigen CDs voraus :-)

Das Hörspiel startet mitten in der Handlung. Mein erster Gedanke war nur "hab ich da was verpasst?". Doch schnell zeigte sich, dass hier geschickt mit Rückblicken gespielt wird. Mozart und Resch fliehen mit einem Kopf und einer bewusstlosen Frau durch die Straßen, um sich dann im Geheimen mit jemanden zu treffen und endlich zu erzählen, wie es zu dieser wilden Verfolgungsjagd kam und was es mit dem abgetrennten Kopf auf sich hat. Anfangs recht verwirrend, steigt man jedoch bald in den diesmal etwas anders gestrickten Aufbau ein und vermag der Handlung zu folgen. Fordernde aber gelungene Abwechslung!

So spannend die bisherigen Folgen waren, mit GOLIATH wurde es wirklich auf die Spitze getrieben, und immer mehr zeigt sich, welch genialer Geist hinter dem Gesamtkonzept der Reihe steckt.

Ich bin des Lobes voll und weiß offen gesagt dennoch nicht, wie ich das in Worte fassen könnte. Denn im Grunde kann ich nur wiederholen, was ich schon in den bisherigen Folgen sagte: tolle Sprecher, perfekt passende Musik, dichte Atmosphäre, gelungene Unterhaltung, komplexe und anspruchsvolle Story, derber Humor vom Feinsten, authentisch umgesetzte Historie. Eine Mischung, die den Hörer in jeder Sekunde fordert und ihm alles abverlangt. Nur eben noch mehr als bisher schon. Amadeus war bereits ab der ersten Folge gelungen, steigert sich von Mal zu Mal, und ich habe langsam die Befürchtung, dass mein Anspruch an die Serie sosehr wächst, dass sie ihn irgendwann nicht mehr erfüllen kann. Denn seit der vierten Folge hat AMADEUS eine Richtung eingeschlagen, die für den Hörer bisher noch nicht zu überblicken ist und ihn an die Reihe fesselt. 

Die Wartezeit auf die nächste Folge wird zur Folter, und ich kann diese Zeit nur überbrücken, indem ich zum mehrfach wiederholten Male die ersten Folgen höre, vielleicht ein paar Hinweise auf Kommendes entdecke und die Handlung besser erfasse als beim ersten oder zweiten Durchlauf.

Mozart hat geschafft, was noch kein Hörspiel bisher vermochte: wenige Ausnahmen (Bedfort, Mindnapping, Jonas, Freud, Poe) habe ich zweimal gehört. Aber kein Hörspiel öfter. AMADEUS läutet für mich nun Runde drei ein. Und irgendwann, wenn Folge 10 oder 11 erscheint vermutlich Runde vier. 

Wer ist Samiel? Was hat es mit dem geheimen Orden auf sich? Welche Rolle wird der Kaiser in all dem spielen? Wie wird es mit Mozart und Resch weitergehen? Und was haben die Andeutungen des Erzählers (Resch) zu bedeuten? Wir können nur hoffen, dass AMADEUS noch möglichst lange fortgeführt wird und das Niveau halten kann. 

Der Hörplanet hat mit AMADEUS die Latte für gelungenes Hörspiel gewaltig hochgesetzt. Die Konkurrenz hat es bei mir wirklich nicht mehr leicht, sich daran zu messen!


SaschaSalamander 06.02.2014, 08.37 | (0/0) Kommentare | PL

Das Sterben der Bilder

INHALT

Wien, Anfang des 20. Jahrhunderts. Julius Pawalet wird als Nachfolger seines Vaters im Kunsthistorischen Museum als Saaldiener angestellt. Dabei kommt er einer breit angelegten Verschwörung innerhalb des Museums auf die Spur. Außerdem geht ein Serienmörder in Wien um - als Todesart wählt er die kunstvoll inszenierte Darstellung berühmter Gemälde. Julius wird immer tiefer in beide Geschehen verstrickt. Die Drahtzieher des Museums planen Julius zu beseitigen, und auch der Mörder hat ihn als Opfer seines grausigen Finales im Visier ...


AUTORIN, VERLAG

>Britta Hasler< veröffentlichte als >Nora Schwarz< bereits das Buch >LESSONS IN LACK<, welches mich ziemlich begeisterte. Abgesehen von den witzigen Anekdoten und dem ernsten Hintergrund war es auch ihre treffsichere Sprache, die mir gefiel. Die 1982 geborene Autorin studierte Kunstgeschichte und Germanistik, und nun bringt sie in ihrem ersten Krimi DAS STERBEN DER BILDER ihre Leidenschaft für Kunst, Geschichte und das alte Wien zum Ausdruck.

Das Buch erschien im Verlag >DOTBOOKS<, einem jungen Ebookverlag. Eine innovative Idee, die mir gefällt: Ebooks werden immer beliebter, sie sind günstig und praktisch. Viele Indie-Autoren veröffentlichen auf eigene Faust, und vielen der Texte merkt man an, dass hier ein Könner mangels Lektorat, Betreuung und Verlagsarbeit einfach untergeht. Dotbooks arbeitet mit den Autoren, die Titel werden lektoriert, das Ergebnis ist ein fertiges Buch, wie man es in dieser Qualität auch in einem Printverlag erwarten kann.


GENRE

Der Roman wird beworben als "ein unheimlicher Roman aus dem alten Wien". Für mich klingt das, als handele es sich um einen Mystery-Thriller, Horror oder einen Gruselroman. Zugegeben, als "unheimlich" empfand ich es nicht. Mit Mystery und Grusel hat DAS STERBEN DER BILDER wenig zu tun. Ich sehe ihn eher als einen historischen Krimi, gewürzt mit einer Portion stilvoller Erotik.


CHARAKTERE

Meiner Ansicht nach verdienen die Charaktere ein ganz großes WOW. Mit viel Liebe zum Detail schmückt Britta Hasler ihre Figuren aus, verleiht ihnen Persönlichkeit und lässt sie vor der prächtigen Kulisse des alten Wien lebendig werden. Dies gelingt ihr unter anderem durch zahlreiche Perspektivwechsel, aber vor allem durch eine sehr bildreiche Beschreibung. Als Leser kann man sich sehr gut in die jeweilige Situation hineinversetzen, die Beweggründe und Gedankengänge sind nachvollziehbar.

Besonders erwähnenswert ist die Charakterentwicklung. Viel geschieht im Laufe des Buches, und die Ereignisse hinterlassen ihre Spuren in und an ihnen. Sie reifen an dem Erlebten, ziehen ihre Konsequenzen aus den Niederlagen, zweifeln an sich selbst und beginnen sich zu wandeln. Und so vielfältig die Menschen sind, so vielfältig sind auch die Entwicklungen, die sie durchleben, einige davon habe ich erwartet, andere haben mich überrascht und begeistert. Ich betone es, weil es in anderen Romanen zwar auch geschieht, jedoch selten so eindringlich und schlüssig wie hier.

Und auch, wenn die Charaktere so stark präsent sind, bleibt für den Leser noch immer Raum zur freien Interpretation: alle Beteiligten wahren ihre Geheimnisse und bleiben weiterhin faszinierend. Auch lässt die Autorin noch genügend Raum für den Handlungsverlauf, schafft eine Balance aus dem Geschehen und den Akteuren.

(Das ist mir wichtig zu erwähnen, weil gerade in Krimis ich es nicht mag, wenn dem Privatleben der Charaktere zuviel Raum geschenkt wird und die Handlung meiner Ansicht nach auf der Strecke bleibt, wie besonders bei beliebten Bestsellern aus kälteren Regionen üblich. Das ist hier nicht der Fall.)


SPRACHE

Britta Hasler weiß, wie man Worte perfekt platziert und immer den richtigen Ton trifft. Typisch für ihren Stil sind geschickte Metaphern und Vergleiche. Meist wirken sie so natürlich und selbstverständlich, dass sie im ersten Moment gar nicht als solche erkennbar sind, dafür aber das Geschehen anschaulich vermitteln.

Ein Stilmittel, das sie ebenfalls häufig anwendet, ist der Perspektivwechsel hin zu nicht anwesenden, ja teils nicht einmal vorhandenen Figuren. "Ein zufälliger Passant hätte lediglich ... wahrgenommen", "X ahnte nicht, dass an einem anderen Ort gerade xy geschah." Auf diese Weise wird die Handlung vom simplen Geschehen wieder zum Erlebten, wird das Erzählte zum Gezeigten. Außerdem verknüpft sie auf diese Weise geschickt die verschiedenen Handlungsstränge.

Ihre Worte sind nicht gewaltig, vielmehr zart, elegant und still. In Anbetracht des teils grausigen Geschehens ist es wirklich beachtlich, wie es dennoch zurückhaltend wirkt, die Brutalität ist lediglich ein Mittel zum Zweck (weil der Mordfall eben dazugehört). Es gelingt der Autorin, die Morde in ausgewählten Worten so zu schildern, wie der Mörder es umsetzen möchte, zwar grausam aber dennoch ästhetisch und würdevoll. Es ist stellenweise beinahe verstörend, wie man der Bewunderung für die Präzision, Ästhetik und die Perfektion hinter den Bluttaten erliegt, angewidert von der Abscheulichkeit und doch fasziniert von der Inszenierung.

Hinter der glasklaren Sprache erkennt der Leser den Subtext, der sich zwischen den Zeilen verbirgt, das Unausgesprochene, das Unterbewusste.  Was einer der Charaktere, Luise Schattenbach, als Herrin praktiziert, das setzt Britta Hasler mit Worten um: kleine Gesten, kurze Sätze, präzise Aussagen, und daraus resultierend eine mächtige Wirkung, der Leser wird von ihr geführt und geleitet, lässt sich genussvoll fallen in den Sog der Geschichte.


AUFBAU

Das Vorwort beginnt mit der Perspektive des Mörders. Das Buch selbst beginnt dann mit einer Person, einem Handlungsstrang. In einer Mischung aus Fügung und Schicksal wird die Handlung von dann erweitert um einen zusätzlichen Handlungsstrang, ein Geheimnis und einen weiteren Teil der Charaktere, und im weiteren Verlauf kommen weitere Handlungsebenen, weitere Figuren, weitere Verschwörungen hinzu, wird die Handlung immer komplexer. Das Buch hat eine Sogwirkung, die bereits auf den ersten Seiten beginnt und den Leser immer tiefer hinabzieht in den Strudel aus Korruption, Gier und Verlangen. Da der Leser durch die vielen Perspektiven sehr gut informiert ist, bleibt es dennoch überschaubar und verständlich.

Der Spannungsaufbau ist stetig ansteigend, durchsetzt von kleinen Höhepunkten hin zum endgültigen Showdown, ohne Längen oder unnötige Verzögerungen, präzise und durchdacht. Das Buch ist in sich geschlossen, verheißt aber dennoch eine spannende Fortsetzung.


SONSTIGES

Cover sind mir ziemlich egal, weil sie meistens eh nichts aussagen und mir der Inhalt zählt. Hier jedoch finde ich es sehr schön gewählt, das schlichte Motiv passend zur präzisen Sprache des Buches, das Blut nicht einfach "hingeklatscht" (wie es häufig bei Krimis der Fall ist auf dem Cover) sondern entsprechend dem Inhalt kunstvoll in Szene gesetzt.

Die Erotik des Buches ist ungewöhnlich und bizarr und übt einen ganz eigenen Reiz aus, dem zu entziehen dem Leser kaum möglich ist. Luise zieht die Menschen in ihrem Umfeld in ihren Bann, und auch der Leser wird zu einem Spielzeug ihrer Macht.

Im letzten Viertel des Buches musste ich innehalten und kurz darüber nachdenken, was eben geschehen war: ich hatte in atemloser Spannung eine Szene gelesen, in der darüber diskutiert wurde, wie man nun Original und Fälschung auseianderhalten kann. Begriffe rund um Gemälde, Bilder, Kunst. Dinge, die man nun wirklich nicht mit "atemloser Spannung" gleichsetzen würde. Wirklich beachtlich!

Interessant finde ich die von Autoren begleiteten Leserunden bei Lovelybooks. Auch DAS STERBEN DER BILDER wurde in einer >Leserunde< besprochen. Wer mag, kann ja dort einmal vorbeisehen ;-)


FAZIT

2013 startete für mich dieses Jahr mit einem literarischen Highlight, das die Messlatte für die folgenden Bücher sehr hoch setzt.

DAS STERBEN DER BILDER ist ein außergewöhnlicher Krimi, bildgewaltig und voller Spannung. Man spürt, dass Britta Hasler nicht nur Fachkompetenz rund um Kunstgeschichte und Germanistik zeigt, sondern vor allem auch ihre Leidenschaft zwischen die Zeilen webte. Ein Roman, der lange nachwirkt ...

Wertung: 5 von 5 Korallenkettchen


SaschaSalamander 21.01.2013, 08.14 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Timeline

Cover DVDOktober 2005 habe ich diesen Film gesehen. Er blieb mir in wenig guter Erinnerung. Mein Mann dagegen hatte ihn damals auch gesehen (ohne mich, vor unserer zeit), und er fand ihn richtig gut. Na, so unterschiedlich ist der Geschmack. Hier meine damalige Rezension, die weniger positiv ausgefallen ist ;-)

Das Buch habe ich übrigens nicht mehr gelesen, kann es also nicht beurteilen. Vielleicht wäre die Vorlage ja besser gewesen als der Film selbst ;-)

*********************

Ich habe ausnahmsweise mal wider besseren Wissens den Film vor das Buch gestellt. In der Videothek stieß ich letztens auf den Titel TIMELINE, der recht interessant klang. Bei einem meiner letzten Büchereibesuche stellte ich fest, dass dieser Film auf Michael Crichtons gleichnamigem Roman beruht. Hm, klingt nicht übel: Jurassic Park, Enthüllung, Beast, Beute, vieles mehr ... diesem Mann verdanken wir einige spannenden Filme und Bücher.

Klappentext des DVD-Covers: Eine Gruppe junger Archäologiestudenten arbeitet in Frankreich an einer Ausgrabungsstätte. Als ihr Professor pltzlich auf mysteriöse Weise verschwindet, wagen sie ein spektakuläres Experiment: Sie lassen sich mit einer Zeitmaschine zurück ins raue Mittelalter versetzen. Was sie nicht wissen, sie landen genau in der Zeit des Hundertjährigen Krieges, zum Zeitpunkt der geschichtsträchtigen und blutigsten Schlacht zwischen Briten und Franzosen. Von nun an gilt es nicht nur, den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen, um den Professor zu retten, sondern sie müssen um das eigene Überleben kämmpfen.

Hm ... ja ... äh ... also ... ich hoffe, das Buch wird besser sein. Ich kann leider nicht beurteilen, wieviel geschnitten wurde und inwieweit man auch am Inhalt gefeilt hat. Anfangs erinnerte mich der Film inhaltlich an "Das Jesusvideo" (wobei ich jetzt erst recherchieren müsste, welches von beiden zuerst dawar, aber das ist mir jetzt auch egal, das Thema ist eben beliebt), als sie die Brille und die Handschrift des Professors in einem uralten Tunnel fanden, der seit 600 Jahren nicht mehr von Menschen betreten wurde. Und auch dieses wundervolle Buch sowie seine Protagonisten wurden im Film ja stellenweise doch sehr verunstaltet. Es kann also sein, dass vieles, das ich jetzt (inhaltlich) bemängele, lediglich eine Schwäche des Filmes ist. Das Buch reizt mich noch immer, aber etwas Abstand zum Film möchte ich dennoch.

Die Handlung ist viel zu grob umrissen. Jurassic Park faszinierte mich im Film wie auch im Buch dadurch, dass hochwissenschaftliche Fakten auch Laien sehr einfach verständlich gemacht wurden. Hier wurde die Theorie der Zeitreise überhaupt nicht näher erläutert, es ist in keinster Weise nachvollziehbar. Der Film deutet einige Dinge an, ohne sie näher zu beleuchten, er hätte gut auf das Dreifache der Zeit ausgedehnt werden können. Es treten einige Zeitparadoxien auf, die jedoch nicht erklärt sondern einfach ignoriert werden. Der intelligente Zuschauer denkt sich seinen Teil, der andere übersieht es oder nimmt es als gegeben hin. Auch wirkt der gesamte Film für mich von vorne bis hinten unlogisch und inhaltlich beschnitten.

In diesem Film sterben nach wenigen Minuten die ersten Archäologen und deren Begleiter (Marines übrigens, hochausgebildete Kämpfer) durch feindliche Soldaten. Ein Schwertstreich, hinüber. Kein Tamtam, keine große Abschiedsszene, kein Begräbnis, keine Trauer. Kurz darauf der nächste Marine tot. Dann stirbt der Dolmetscher der Gruppe. Aber wenige Sekunden darauf finden sie den gesuchten Professor und freuen sich, alle Trauer ist vergessen. War ja nur der Dolmetscher.

Dass Archäologiestudenten hervorragend im Schwertkampf, Bogenschießen, Reiten und Faustkampf ausgebildet sind, versteht sich von selbst (Marines sind ein Klacks dagegen, deswegen sterben sie auch sofort). Gehört bereits ins Grundstudium, schließlich könnte man immer mal kurz ins 14te Jahrhundert reisen und in einen Kampf verwickelt werden. Von den sprachlichen Barrieren, die sich aufgetan hätten, wäre man etwas fachlicher vorgegangen, möchte ich gar nicht einmal reden, denn auch hier werden Studenten vorsorglich in allen Sprachen und Dialekten jedweder Zeit geschult.

Die Geräusche und Effekte fand ich stellenweise etwas seltsam. Ein Pfeil trifft das Schild. Der Krieger guckt komisch. Der Krieger merkt "huch, ich wurde getroffen" und reißt das Schild hoch. Seltsamer Zeitablauf, seltsame Koordination.

Die Schauspieler zeigen keinerlei Anzeichen, jemals eine Schauspielschule genossen zu haben. Paul Walker, Gerard Butler, Frances O Connor. Sind das berühmte Namen? Ich gebe zu, dass ich mich mit Schauspielern im Gegensatz zu Autoren leider überhaupt nicht auskenne. Jedenfalls wirken sie in diesem Film einer so steif wie der andere. Der gesamte Film wirkt in Effekten, Vertonung, Schauspiel und leider auch Drehbuch wie eine Laiengruppe auf mich.

Der Film hätte eine Menge Potential geboten. Es gab die klassischen Charaktere (der bebrillte Denker, der Kampftroll und seine Begleiter, der tugendhafte Held, das Weibchen). Es gab eine tolle Story (eine Maschine, die ähnlich einem Faxgerät Objekte teleportieren soll und sich als Medium für ein Wurmloch entpuppt. Klingt abstrus, kann von Menschen wie Crichton, Follett oder Spielberg aber gut verkauft werden). Mit talentierten Schauspielern, einem guten Drehbuch und vor allem besseren Erklärungen von wissenschaftlicher Seite her hätte man wirklich etwas Tolles daraus machen können. Aber so war es für mich nur ein unterhaltsamer Film zwischendurch. Hart an der Grenze zum Grottkult ;-)

SaschaSalamander 19.12.2012, 14.47 | (0/0) Kommentare | PL

Sauna - Wash Your Sins

sauna_1.jpgNachdem ich SAUNA vor einigen Tagen gesehen habe, setzte ich mich sofort an den Rechner, notierte meine Gedanken und surfte im Netz nach weiteren Rezensionen. Der Filme hatte mich sehr beschäftigt, und ich wollte mehr darüber lesen, wie andere ihn empfunden hatten, was ihnen aufgefallen war und wie man ihn interpretieren könne. Eigentlich wollte ich unbedingt eine Rezension schreiben, aber ich habe nicht immer die Zeit dazu. Und manchmal, wenn ein Titel schon zwei, drei Wochen her ist, dann ist der Eindruck einfach nicht mehr frisch. Trotzdem, ich will Euch SAUNA unbedingt vorstellen. Also mal was ganz Ungewöhnliches: Ihr bekommt meine unsortierten Notizen und Gedankenfetzen.

Ich denke, wen die Gedanken neugierig auf mehr machen, für den ist der Film genau richtig. Wer sich denkt "na, damit kann ich doch garnix anfangen, was will sie mir mit diesen aneinandergereihten zusammenhanglosen Worten sagen", für den ist der Film nicht geeignet. Denn auch der Film ist eine Aneinanderreihung von Andeutungen, Schnipseln, Unklarheiten und Bildern. Momentaufnahmen, Gedankenfetzen. Der Zuschauer muss seine eigene Weise finden, den Film zu sehen und interpretieren, ansonsten wird er enttäuscht sein. Mit Horror hat dieser Film weniger zu tun als vielmehr mit einer symbolischen Auseinandersetzung über die unten genannten Themen und Dinge.


INHALTSANGABE BEI AMAZON

Nach einem Vierteljahrhundert Krieg zwischen Russland und Finnland herrscht im frühen 16. Jahrhundert endlich Frieden, und eine vierköpfige Kommission aus Russen und Finnen marschiert durch die Provinz, um den frisch beschlossenen Grenzverlauf zu markieren. Die Brüder Knut und Erik, Vertreter Skandinaviens, haben Sorgen. Der eine fürchtet den Frieden, den anderen plagt das schlechte Gewissen wegen des letzten Kriegsverbrechens. Da trifft man auf ein Dorf im Sumpf, das auf keiner Karte verzeichnet ist. Dort steht eine Sauna, in der sich angeblich Sünden wegwaschen lassen.


MEINE NOTIZEN

- lässt sehr viele Fragen offen

- komplexe Zusammenhänge, viele Interpretationen möglich, philosophisch angehaucht, sehr psychologisch

- Spannung zwischen Brüdern und anderen Charakteren sehr gut dargestellt

- Bilder voller Symbole und Inhalte: Dreck, Sauberkeit, Blut, 73 Tote, 73 Einwohner, gesichtsloser Gegner, Schatten, Halluzination oder Wahrheit, Eingang Sauna offen oder geschlossen

- Gott, Vergebung, Hölle, Krieg, Friede

- Dorf gehört keinem Land an, liegt auf keiner Grenze. Verwischt die Grenze zwischen den Ländern, verwischt die Grenze zwischen Realität und Wahn, zwischen Diesseits und Jenseits

- Musik grandios, stört nie Dialoge oder Text, sparsam eingesetzt

- wenig Dialoge, man muss wg Dialekt oder Flüstern sehr genau hinhören

- Beeindruckende Bilder, Landschaften

- leise, fast schön

- Horroranteil: etwas Blut, schaurige Bilder (tote Tiere, Krieg). Horror eher psychologischer Natur (Halluzinationen, Angst, Verfolgungswahn, Kriegstrauma)

- weniger Horror, eher historisches Drama

SaschaSalamander 12.12.2012, 08.23 | (0/0) Kommentare | PL

Die Arwinger 1-4

INHALT

Die Handlung beginnt im Verlies. Der Pirat Johannes Torn soll gefoltert und verhört werden, man will durch ihn mehr über die geheime Organisation der ARWINGER erfahren. Wenn nicht gerade der Richter anwesend ist, unterhalten sich der Kerkermeister und Johann. In Rückblicken erzählt er, wie er als Henkerssohn den Beruf des Vaters übernehmen sollte, sich weigerte und statt dessen als Matrose anheuerte. Seine Mannschaft wurde von der Pest dahingerafft, kurz darauf wurde das Boot von Piraten gekapert, Leif rettete ihn und brachte ihn auf das Piratenschiff. Dort verdiente er sich das Vertrauen des Kapitäns und wurde zu Johann Schleicher, dem Boten. Was er auf diesem Weg erlebt hat und wie es nun zu seiner Einkerkerung kam, das soll der Hörer nun erfahren.

arwinger02_1.jpg 


ASGARD

Die Asgard Produktionsgesellschaft sagte mir nichts, aber plötzlich waren sie da, und sie präsentieren nun also DIE ARWINGER. Bei all dem Medienrummel, den Piraten in der letzten Zeit verursachen, ist es verwunderlich, warum nicht schon längst ein entsprechendes Hörspiel auf dem Markt ist. Nun, Asgard hat dafür gesorgt, dass auch diese Lücke gefüllt wird. Eine kleine Firma, bisher unbekannt, und dann gleich die große Ankündigung eines Fünfteilers? Ganz schön gewagt, dazu auf der >Homepage< ein "Kinotrailer". Ob sie da nicht etwas zu hoch gepokert hatten? Wenngleich Piraten nicht unbedingt mein Lieblingsgenre sind, meine Neugier hat gesiegt, ich habe mir die ersten vier Teile angehört. Und kann den Abschluss in der nächsten Folge kaum erwarten!


THEMA

Es geht also um Johannes Torn. Sein Leben, seine Entwicklung, seine Zweifel als christlicher Mann den Piraten anzugehören, seine Erfahrungen in der Organisation der ARWINGER. Doch dies ist nur der Aufhänger für die abenteuerliche Geschichte, welche das friesische Piratenleben um 1420 darstellt: die großen Tage der >Vitalienbrüder< (Störtebecker und Co) waren gezählt, und die >Deutsche Hanse< befand sich im Aufschwung. Johannes Torn ist nur ein kleines Rädchen im Getriebe, die Strukturen der Hanse und der Piraten sind weit verzweigt, und schrittweise wird nach und nach enthüllt, in was Johannes eigentlich geraten ist.

Zugegeben - was davon nun Fiktion ist und was Realität, damit habe ich mich nicht befasst, Piraten sind nicht gerade mein Wissensgebiet. Doch realistisch hin oder her, dem Hörer wird es vor allem darum gehen, wie unterhaltsam das Piratenleben dargestellt wurde, wie gut die Atmosphäre spürbar ist. Ob sich all das nun tatsächlich ereignet hat, oder ob es einfach nur eine spannende Geschichte ist, das ist erst einmal nachrangig. Mich jedenfalls hat das Hörspiel neugierig gemacht, mich derzeit etwas genauer mit der Hanse und den deutschen Piraten vertraut zu machen und mehr über diese spannende Zeit zu erfahren. Und die Idee der Umsetzung eines solchen Themas finde ich sehr gut. Endlich einmal Piraten, die auch wirklich Piraten sind, und keine niedlichen Disney-Figuren, die über ihre eigenen Füße stolpern. Hier bekommt man das raue Leben zu hören, hier geht es um Folter, um Brandzeichen, um Saufgelage, Glücksspiel und geheime Intrigen, um die Pest und andere Dinge, die den Menschen der damaligen Zeit das Leben schwer machten.


SPRECHER, DIALOGE

>Martin Sabel< ist als Stimme in unzähligen Hörspielen und Hörbüchern bekannt, auch im Fernsehen oder in Computerspielen hört man ihn. Er trägt als Erzähler und Protagonist das Hörspiel und macht seine Sache sehr gut, eben ein Profi. Die anderen Sprecher waren mir bisher nicht wirklich ein Begriff (eine Liste der Mitwirkenden findet man auf der oben verlinkten Homepage des Labels).

Einigen der Sprecher merkt man an, dass sie Laien sind, nicht alles klingt perfekt eingespielt. Manches klingt etwas zu bemüht betont, anderes recht steif und unsicher. Bei anderen Hörspielen stoße ich mich oft an schlechter Betonung oder unpassendem Dialekt, hier jedoch passt es dennoch sehr gut. Es sind Piraten, Hafenarbeiter und andere raubeinigen Kerle, da stört das nicht so massiv wie bei anderen Produktionen. Außerdem kommt dazu, dass man hier wirklich auf eine authentische Umetzung des Dialektes geachtet hat, das kommt hier sehr schön zur Geltung und verleiht dem Hörspiel eine besondere Note.

Die Dialoge sind noch nicht so ganz ausgefeilt, da sollte der Autor noch ein wenig üben, manches klingt etwas zu gestellt und künstlich. Doch im Kontext der (nicht perfekten aber dafür) sympathischen Sprecher und der spannenden Handlung empfand ich das jetzt nicht als allzu großen Makel und konnte gut darüber hinwegsehen, war meist viel zusehr gebannt von der mitreißenden Atmosphäre. Hervorheben möchte ich die Gespräche zwischen Johannes und dem Kerkermeister, die trotz der Gefahr der Folter manchmal fast schon absurd witzig anmuten. Mir ist unklar, ob das ungewollt komisch ist oder Absicht darstellt, aber ich fand es fast schon lustig, wie der Kerkermeister sich immer wieder vor Johannes rechtfertigt und seine Arbeit in ein positives Licht rücken möchte. Gerade in diesen Szenen gibt es einiges zu schmunzeln ;-)


HANDLUNGSAUFBAU

Die Geschichte beginnt, wie gesagt, im Kerker, und Johannes erzählt seine Lebensgeschichte. Dabei werden bereits in der ersten Folge verschiedene Themen angesprochen, und der Hörer wird mit einigen Zeitsprüngen konfrontiert. Es ist alles nachvollziehbar geschildert, trotzdem ist es ein wenig umständlich, immer wieder zwischen den verschiedenen Schauplätzen zu springen und die einzelnen Szenen in Zusammenhang zu bringen. Nun gut, in einem realen Gespräch würde man wohl auch springen. Doch ein Hörspiel ist eben kein echtes Gespräch, sondern eine eigene Erzählform.

Stellenweise gibt es einige Längen, die für mich jedoch nicht groß ins Gewicht fielen, da immerhin die Atmosphäre und die Musik währenddessen für gute Unterhaltung sorgten.


EFFEKTE, MUSIK, ATMOSPHÄRE

Die Atmosphäre ist das größte Plus dieser Serie. Wow! Ich konnte wunderbar in dem Hörspiel versinken, meinte mich auf einem knarzenden Schiff zu befinden, glaubte den Dreck und Gestank des Kerkers zu riechen, fühlte mich inmitten des Hafens zwischen Seeleuten und Hafenarbeitern, besonders die Wirtshausszenen sind wirklich gelungen. Manchmal sind Geräusche, Musik und Sprache nicht ideal abgestimmt, könnte es etwas lauter oder leiser sein im Verhältnis, aber für eine Erstproduktion ist das okay, ich habe schon professionelle Hörspiele in schlechterer Umsetzung gehört.

Manche Effekte sind so gut, dass ich sie fast schon zu intensiv fand, gerade die Folterszenen oder das Setzen eines Brandzeichens waren regelrecht unangenehm, ich hoffte, dass sie Szene schnell vorbei war. In einem Horror-Titel wie Sinclair, >MANALTAK< oder >DARK MYSTERIES< erwarte ich solch eine Detailtreue in den Ekelszenen, hier jedoch war es zuviel. Hut ab vor der realistischen Umsetzung, aber nächstes Mal bitte etwas weniger Gewicht auf den Ekelfaktor ;-)

Die Musik muss in diesem Fall gesondert erwähnt werden, denn sie ist wirklich großartig. Sie untermalt die Handlung, ist passend eingespielt und macht Lust auf Mehr, ich hätte gerne einen eigenen Soundtrack, um ihn zur Gestaltung von Rollenspielabenden (z.b. Piratenabenteuer in DSA) oder einfach als Unterhaltung zu hören. Der Chor, der sich in der Kneipe erhebt, lässt dem Hörer eine Gänsehaut über den Rücken laufen, die Musik geht unter die Haut und veranlasst dazu, die Augen zu schließen und sich einfach nur noch von der Musik treiben zu lassen, mitzuwiegen, mitzusingen, und dann den Track von vorne und in Dauerschleife zu hören.


COVER

Die Cover sind auffällig gestaltet, die gezeichneten Bilder heben sich in ihrer Machart und Gestaltung von anderen Hörspielen ab, springen sofort positiv ins Auge. Und sie vermitteln ein gutes Bild von der Stimmung, die hier transportiert wird. Abenteuer, aber auch Kälte und Dunkelheit, keine Serie für Kinder (wie man bei Piraten im ersten Moment denken könnte) sondern vor allem für Erwachsene.


FAZIT

Ein gelungenes Erstlingswerk der Firma Asgard, das auf weitere Titel hoffen lässt. Kleine Schwächen in der Sprecherwahl, den Dialogen und dem Handlungsaufbau, im Großen und Ganzen aber gelungen und äußerst unterhaltsam. Einen kleinen Bonus möchte ich geben, weil es ein Erstlingswerk ist und die Macher es tatsächlich geschafft haben, ein für mich eher uninteressantes Thema wie Piraten so spannend umzusetzen. Außerdem hat die Serie für mich einen Mehrfach - Hörwert, weil sie im Hörspielgenre etwas Neues geschaffen hat und dabei vor allem die Musik dazu einlädt, die CD gleich noch einmal einzulegen :-)

Wertung: 8 von 10 geheime Brandzeichen

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SaschaSalamander 28.09.2012, 09.01 | (0/0) Kommentare | PL



 






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