SaschaSalamander
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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Fachbuch

Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung - Genauere Betrachtungen

In der >Rezension< schreibe ich allgemein über das Buch GESCHLECHTLICHE, SEXUELLE UND REPRODUKTIVE SELBSTBESTIMMUNG. Es wäre, wie dort bereits gesagt, zuviel, auf jeden einzelnen Artikel einzugehen. Trotzdem möchte ich das hier tun. Nicht bezogen auf alle Artikel, aber doch einige, einfach weil Schreiben für mich auch bedeutet, Dinge zu verarbeiten, und weil ich es bei wichtigen Themen wie diesen hier gerne teilen möchte. Ich denke, dadurch werden vielleicht auch andere darauf aufmerksam, und das ist ja nie verkehrt ;-)
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SaschaSalamander 27.05.2016, 09.41 | (0/0) Kommentare | PL

Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung

Das Buch GESCHLECHTLICHE, SEXUELLE UND REPRODUKTIVE SELBSTBESTIMMUNG aus dem Psychosozial-Verlag hat sofort mein Interesse geweckt. Es behandelt viele Randthemen, die in der Gesellschaft tabuisiert oder stark verzerrt werden. Bevor ich näher darauf eingehe, möchte ich hier erst einmal den Klappentext zitieren:
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SaschaSalamander 25.05.2016, 09.46 | (0/0) Kommentare | PL

Die Schwere der Schuld

Klappentext: Wie soll man mit einem Verbrecher umgehen, der das Gefängnis nicht als Strafe empfindet, der unentwegt Personal beleidigt und bedroht und nicht einmal davor zurückschreckt, sich selbst zu verletzen? Wie kann man einen Häftling schützen, der die gefängnisinterne Russenmafia verärgert hat. Und wie verhält man sich, wenn ein Anstaltspsychiater selbst verrückt spielt? - Gefängnisleiter und Psychologe Thomas Galli schildert in neun spannenden Geschichten das Leben hinter Gittern und zeigt zugleich bürokratische Fallstricke und Unzulänglichkeiten der Institution Gefängnis auf.
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SaschaSalamander 04.05.2016, 09.46 | (0/0) Kommentare | PL

Genderbashing

Wie im April bereits in einem >Vorab-Beitrag< vermerkt, ist >GENDERBASHING< aus dem >Unrast-Verlag< weniger ein Buch als vielmehr eine wissenschaftliche Arbeit. Dementsprechend lässt es sich nicht nebenbei lesen, sondern verlangt seine Zeit und Aufmerksamkeit. Trotzdem habe ich das Buch regelrecht verschlungen (wenn auch über lange Zeit hinweg in kleinen Dosen, hier ein Kapitel, dort ein paar Seiten). 



Statt es selbst zu beschreiben, möchte ich gerne den Klappentext vorstellen. Er gibt bereits einen gewissen Einblick in den Sprachstil des Buches, wie ich es im Rahmen der Rezension hier nicht könnte.
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SaschaSalamander 30.07.2015, 13.08 | (0/0) Kommentare | PL

Fettlogik überwinden

Vorab: es ist verdammt schwer, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben. Weil es sehr bewegend ist und man es nicht einfach nur lesen und weglegen kann. Das Buch zu lesen bedeutet vor allem sehr viel Emotion. Und es polarisiert. Inzwischen habe ich schon viele Leute im Web und Real getroffen, die mich auf dieses Buch ansprachen, und dann hieß es "ich habe kürzlich gelesen, Du solltest auch unbedingt" (neben mir hatten wohl viele andere bereits am ersten Erscheinungstag sofort gekauft *g*). Das Buch ist kurz nach Erscheinen in manchen Kategorien sofort auf Platz 1 bei Amazon gerutscht, und jetzt spricht man überall darüber. Aber wie soll ich etwas sachlich rezensieren, bei dem ich selbst emotional sosehr drinhänge? Ich versuche es einfach mal. Sorry, wird lang ;-)
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SaschaSalamander 26.05.2015, 09.41 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Genderbashing - Gedanken vor dem Lesen

Wie Ihr wisst und meinem Blog entnehmen könnt, interessiere ich mich sehr für queere Themen und alles rund um Gender. Dabei schlage ich mich nicht auf irgendeine Seite, sondern ich verfolge gespannt das Geschehen und hoffe meinen Horizont zu erweitern. Denn immer mehr gewinne ich den Eindruck, dass dieses binäre System Mann (gegen) Frau zu Problemen führt. Aber wo steckt die Lösung? Wie sieht es in anderen Kulturen aus? Wo liegen die Unterschiede, wie kann man sie umgehen, kann man sie überhaupt übergehen? Und wie ergeht es Menschen, die abseits dieser bei uns tief im Bewusstsein verankerten Gewissheit der zwei Geschlechter leben wollen oder müssen?


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SaschaSalamander 02.04.2015, 08.41 | (0/0) Kommentare | PL

Still - Leise Gewinnt

Unsere Gesellschaft ist eher extrovertiert orientiert, und introvertiere und / oder sensible Menschen bekommen das immer wieder zu spüren. Dabei gibt es so viele Introvertierte! Sie werden nur leider weniger wahrgenommen. Doch in den letzten Jahren spüre ich ein Umdenken. Immer häufiger sieht man Intros in den Medien, sie werden häufiger erfolgreich (keine wissenschaftliche Aussage, sondern mein gefühlter Eindruck), man spricht mehr über sie. Und es gibt vor allem immer mehr Fachbücher zu den Themen Introversion und Hochsensibilität. Zwei davon sind STILL und LEISE GEWINNT.

  
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18.11.2014, 08.47 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Grüne Smoothies

Vor einiger Zeit wurde ich auf Grüne Smoothies neugierig. Meine ersten Versuche eher wacklig und unsicher, geschmacklich auch nicht wirklich überzeugend. Aber dann fand ich endlich das, was mir schmeckt. Inzwischen trinke ich täglich irgendein Grünzeug und bin begeistert. Rezepte, Infos zu den Kräutern, ein paar Hintergründe, deswegen wollte ich das lesen. Denn ich habe festgestellt, dass ich mich ziemlich gut fühle mit diesen Drinks, wollte erfahren was dahinter steckt, wie sie wirken und vielleicht auch, welche Kräuter welche Wirkung haben. Womit man kombinieren darf, was man vermeiden sollte und vieles mehr. 

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SaschaSalamander 06.06.2014, 08.45 | (0/0) Kommentare | PL

Kleine Veganer-Bibel

Ein Buch, das mich doch recht interessierte. Wobei das Wort "Bibel" mich ziemlich abschreckte und offen gesagt auch störte, denn es ist ein anmaßendes Wort. Erst recht, wenn das Buch von einer Frau geschrieben ist, die selbst keine Veganerin ist. Aber wortwörtlich, man soll das Buch nicht nach dem Umschlag (bzw Titel) beurteilen sondern nach dem Inhalt. Und der sah interessant aus. 

Die Autorin ist Ökotrophologin und Vegetariern und möchte ihre Gedanken und Erfahrungen zum Thema Veganismus mit den Lesern teilen. Es ist kein Koch- und Backbuch, auch kein Plädoyer für reinen Veganismus, sondern einfach die neugierige Auseinandersetzung mit dem Thema, teils sachlich und fundiert, teils narrativ. Schon deswegen ist der Titel leider völlig daneben, nur um es nochmals erwähnt zu haben *g*.

Die Zielgruppe ist mir stellenweise nicht ganz klar. Für Veganer jedenfalls erachte ich es als zu simpel, da alles schon bekannt ist. Ich denke, es richtet sich einfach an Menschen, die entweder einfach neugierig sind, was die Veganer so treiben, oder aber an Menschen, die selbst überlegen, eventuell vegan zu werden aber noch nicht wissen, wo und wie sie ansetzen sollen. Diese Leser finden hier interessante Gedanken über den Umstieg, über die Gründe für das Vegansein und die Probleme wie auch Vorteile, die es im Alltag mit sich bringt. 

Die Autorin plaudert recht viel, erzählt wie sie eigene Erfahrungen sammelt, was sie erlebt, wie sie mit verschiedenen Personen spricht (die Interviews sind nicht in Interview-, sondern in Textform niedergeschrieben). 

Sehr schön finde ich, dass Schocke weder die eine noch die andere Seite in einem schlechten Licht dastehen lässt. Sie betrachtet sehr aufgeschlossen die Fakten, Möglichkeiten und wägt Argumente ab. Es ist eine reflektierte Auseinandersetzung mit einem Thema, das immer mehr Trend wird und auf beiden Seiten für viel Zündstoff sorgt. Da ist es eine angenehme Abwechslung, einmal eine aufgeschlossene Meinung zu lesen, die nicht nur Phrasen betet sondern bewusst hinterfragt, ohne dabei in irgendein Extrem zu verfallen.

Die Rezepte finde ich eine nette Idee, kann offen gesagt aber wenig damit anfangen. Was mich nervt und verschreckt sind Rezepte, die enorm viele Zutaten beinhalten und für die ich erst einmal recherchieren muss, wo man das kauft. Wenn ich für mich selbst etwas erfahren habe, dann dass Veganismus mit sehr einfachen Mitteln umgesetzt werden kann und man dafür nicht tonnenweise fremdartige Sachen kaufen muss. Außerdem ist es sinnlos, wenn zu Hause dann viele Dinge herumstehen, die man nur für ein einziges Rezept braucht und ansonsten mangels Erfahrung dafür keine Verwendung findet.

Eines der Rezepte interessierte mich, der vegane Kaiserschmarrn. Ausprobiert und mit der Konsistenz nicht so ganz zufrieden. Bei meiner späteren Suche im Web fand ich Rezepte hierfür, die wesentlich weniger Zutaten enthielten, einfacher nachzubereiten waren und besser gelangen. Trotzdem, der Gedanke ist nett, und vielleicht gibt es ja auch Leser, die all diese Zutaten als Nichtveganer bereits zu Hause haben oder das Glück haben, in der näheren Umgebung über einen veganen Supermarkt zu verfügen, wo das alles erhältlich ist.

Insgesamt fand ich das Buch jedoch sehr nett zu lesen. Die Gedankengänge sind sympathisch, der Schreibstil ist flüssig, und die Auseinandersetzung mit dem Thema ist zwar nicht extrem tiefgreifend, erreicht dadurch aber vielleicht eine Zielgruppe, die sich sonst nicht unbedingt damit auseinandersetzen würde. 

Wertung: 6,8 von 10 Filo-Platten

SaschaSalamander 04.02.2014, 08.45 | (0/0) Kommentare | PL

Vier Seiten für ein Halleluja

Geschrieben vor zwei oder drei Wochen, auch dieser Beitrag liest sich für mich etwas hölzern, aber manchmal fließt der Text eben nicht. Der Inhalt war mir trotzdem wichtig zu teilen. Hier also meine Gedanken:

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VIER SEITEN FÜR EIN HALLELUJA von von Hans Peter Roentgen ist ein Schreibratgeber der ziemlich ungewöhnlichen Art. Während andere Titel schreiben, wie man Stil verbessert, den perfekten Plot aufbaut, Charaktere entwickelt, Adverbien ausmerzt, Füllwörter vermeidet und sich einen ungewöhnlichen mitreißenden Konflikt ausdenkt, zieht Roentgen es von der anderen Seite auf: er hat die ersten Seiten verschiedener Texte genommen und diese analysiert. 

Denn wenn ein Autor seinen Text an den Verlag schickt, sind es ebenfalls nur die ersten drei, vier Seiten (wenn überhaupt), die ein Lektor prüft, bevor er sich entscheidet, ob es einen weiteren Blick wert ist oder in der Tonne landet. Ich habe selbst schon oft die Erfahrung gemacht, dass ich auf den ersten Seiten sehen konnte, ob das Buch für mich taugt oder nicht. Ein Autor kann oft nicht aus seiner Haut, und typische Fehler ziehen sich eben durch das gesamte Buch, beginnend bei der ersten Seite. 

Es ist für niemanden leicht, den eigenen Text zu analysieren. Für eigenen Text ist man eben betriebsblind, ob man will oder nicht. Daher ist es schwierig, wenn viele Schreibratgeber fordern, eigene Texte zu überarbeiten und zu überprüfen. Roentgen gibt dem Leser statt dessen die Möglichkeit, mit fremden Texten zu arbeiten. 

Die Texte sind in Stil und Inhalt sehr unterschiedlich. Manche von ihnen sind so katastrophal, dass man schon nach drei oder vier Sätzen das Lesen abbrechen möchte, andere sind so gut, dass man sich fragt, was Roentgen nun womöglich bemängeln könnte. Aber was ein echter Kritiker ist, der findet immer ein Haar in der Suppe ;-)

Es geht Roentgen weniger darum, stilistische Dinge zu bemängeln, dafür gibt es andere Ratgeber. Ihm geht es wirklich darum, die Schwächen des Textes klarzustellen. So schreibt er beispielsweise nicht, dass es sich um Infodump handelt, sondern er erklärt anhand des Beispieles, welche Informationen notwendig sind, welche nicht, und wie man die wichtigen Dinge gut verpacken könnte. Er bemängelt nicht einfach die Perspektive sondern beschreibt, welche anhand des Inhalt des Textes am besten geeignet wäre, was sie bewirkt, was man dafür ändern muss. Die Aufgabe des Lesers ist es dann, den fremden Text entsprechend zu überarbeiten. 

Und so geht Roentgen bei allen Texten vor: Die Kritiken und Anmerkungen, die er bringt, sind niemals abwertend, zeigen einfach nur, wie man es besser machen kann. Wie man aus einem an sich schwachen Text auch noch das Letzte herausholen kann, um ihn aufzufrischen, interessant zu machen. Wie man einen guten Text NOCH besser macht.

Man könnte bemängeln, dass es stellenweise ein wenig chaotisch zugeht, die Kapitel empfinde ich nicht wirklich sortiert, auch ist kein klarer Aufbau zu erkennen, manche Kritikpunkte wiederholen sich, andere werden weniger ausführlich besprochen. Andererseits sehe ich das auch als Vorteil des Buches. Es hebt sich bewusst von starren Formen und Regeln ab, beleuchtet einfach im Hier und Jetzt den aktuellen Text. Dabei betont Roentgen stets, dass dies nur ein Gedanke ist, der auch anders umgesetzt werden könnte, dass seine Lösung nicht der einzig richtige Weg ist (und ich gebe zu, ich hätte es oft anders gemacht. Fand sein Ergebnis zwar oft besser aber hätte auch daran noch gekrittelt, was er aber in jedem Moment auch zulässt). Gewürzt mit einer Prise Selbstironie und einem angenehmen Humor liest sich das Buch sehr flüssig, so gar nicht wie ein tiefschürfender Ratgeber. Und doch kann der Leser für sich, seine eigenen Texte viel herausziehen. Der Sprung von fremden Texten zu den eigenen ist gar nicht mehr so groß, wie er anfangs scheint ... 

SaschaSalamander 05.12.2013, 08.43 | (0/0) Kommentare | PL



 






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