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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Aktuelles

Bist Du glücklich

Aktuell höre ich gerade BIST DU GLÜCKLICH. Seltsamer Titel, ist aber ein Thriller. Und zwar einer, der mir außerordentlich gut gefällt aufs Ende hin. Anfangs ein wenig Geplänkel, bevor es in Fahrt kommt. Bis zur Hälfte denkt man "DAS soll jetzt der Twist gewesen sein" und "naja, gibt Schlechtere, aber reißt mich nicht vom Hocker".
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SaschaSalamander 18.04.2017, 19.43 | (0/0) Kommentare | PL

Viele Medien, wenig Bücher

Momentan komme ich nicht allzu viel zum Lesen. Bin grad anderweitig beschäftigt, das Leben hat mich (mal wieder / immer noch) ziemlich fest in seinen Krallen. Zum Glück. Auch, wenn es manchmal gerne ein bisschen langsamer vorangehen dürfte.
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SaschaSalamander 18.01.2017, 11.32 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Aktuelle Titel done und to do

Feiertage bedeuten, dass ich endlich mal Zeit für mich und meine Hobbies habe. Und neben zig anderen Sachen ist das natürlich vor allen Dingen Lesen, Gucken, Hören :-) ...weiterlesen

SaschaSalamander 26.12.2016, 17.32 | (0/0) Kommentare | PL

Ich bin dann mal weg

Hape Kerkeling gehört zu meinen Top Favoriten unter den deutschen TV-Künstlern. Schon als Kind fand ich ihn sehr sympathisch, ich mag seine Art, seine Ausstrahlung, seinen Humor, das Tiefgründige hinter den witzigen Albereien. Habe haufenweise von ihm gelesen und gesehen und gehört. Das Buch ICH BIN DANN MAL WEG hat mich allerdings so gar nicht gereizt. Pilgerreise, das ist nicht mein Ding, und ich konnte mich bis heute nicht aufraffen. Praktisch, dass ich jetzt wenigstens den Film ansehen konnte ;-)
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SaschaSalamander 01.12.2016, 10.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Du hättest gehen sollen

Eine Rezension kann ich zu diesem Buch nicht schreiben. Deswegen möchte ich ein paar Gedanken dazu teilen.


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SaschaSalamander 24.11.2016, 08.13 | (0/0) Kommentare | PL

Meine aktuellen Titel

Es folgen ein paar Gedanken zu den Büchern, Serien, Mangas, Hörsachen, die aktuell auf meinem Schreibtisch liegen :-)
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SaschaSalamander 18.11.2016, 11.07 | (0/0) Kommentare | PL

Friedhofskind

Derzeit lese ich FRIEDHOFSKIND von Antonia Michaelis. Die Autorin gehört zu den wenigen, bei denen ich einfach zugreife. Unabhängig vom Genre, Titel oder Inhalt. Sie vermag mit Sprache zu spielen wie nur wenige. Ihre Bücher sind etwas ganz Besonderes.
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SaschaSalamander 21.11.2015, 16.51 | (0/0) Kommentare | PL

Genderbashing - Gedanken vor dem Lesen

Wie Ihr wisst und meinem Blog entnehmen könnt, interessiere ich mich sehr für queere Themen und alles rund um Gender. Dabei schlage ich mich nicht auf irgendeine Seite, sondern ich verfolge gespannt das Geschehen und hoffe meinen Horizont zu erweitern. Denn immer mehr gewinne ich den Eindruck, dass dieses binäre System Mann (gegen) Frau zu Problemen führt. Aber wo steckt die Lösung? Wie sieht es in anderen Kulturen aus? Wo liegen die Unterschiede, wie kann man sie umgehen, kann man sie überhaupt übergehen? Und wie ergeht es Menschen, die abseits dieser bei uns tief im Bewusstsein verankerten Gewissheit der zwei Geschlechter leben wollen oder müssen?


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SaschaSalamander 02.04.2015, 08.41 | (0/0) Kommentare | PL

Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte

Aktuell höre ich DAS JAHR, DAS ZWEI SEKUNDEN BRAUCHTE von Rachel Joyce. Später sah ich dann, dass Joyce auch die Autorin der PILGERREISE DES HAROLD FRY ist. Ach ja, den Harold, den wollte ich ja auch lesen, aber es gibt so viele Neuerscheinungen, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Und der Hype um das Buch hatte mich irgendwann so genervt, dass es auf dem SUB immer weiter nach hinten rutschte.

Ich weiß noch nicht, ob ich das Hörbuch rezensieren werde. Hängt ein wenig davon ab, wiesehr es mir nachhängen wird und wohin es sich entwickelt. Deswegen schreibe ich eine kleine Zwischendurch-Meinung.

Der Roman spielt in zwei Handlungssträngen. Um 1970, als Byron Zeuge eines Unfalles wird, den niemand außer ihm bemerkte. Zusammen mit seinem Freund James versucht er das Problem in den Griff zu bekommen, doch es wird alles nur schlimmer. Der andere Faden spielt in der Gegenwart und erzählt von Jim, der aus der psychiatrischen Klinik entlassen wurde und nun mit den Tücken des Alltags kämpft.

Es ist schwer, etwa über den Inhalt des Buches zu erzählen, da sehr viel zwischen den Zeilen gesagt wird. Mehr Information würde spoilern. Trotzdem, obwohl ich nun vier von sechs CDs gehört habe, weiß ich noch immer nicht, worauf es am Ende hinauslaufen wird und was nun eigentlich das Ziel der Autorin ist. Die Kernfrage ist für mich, wie die beiden Handlungsfäden zusammenlaufen werden, ob meine Vermutungen sich bestätigen.

Im Moment kann ich noch nicht so viel mit dem Werk anfangen. Es ist insofern spannend, als ich gerne in beiden Plots wissen möcht, wie es weitergeht. Einer könnte sich positiv entwickeln, der andere scheint auf eine kleine oder größere Katastrophe hinzusteuern. Vielleicht ist ja diese mögliche Katastrophe Auslöser für das, was den Leser am Ende zu Jim führen wird?

Auch der eigentliche Inhalt zwischen der Handlung ist sehr schön transportiert worden. Das Verhältnis zwischen den zwei ungleichen Frauen (worin genau besteht eigentlich der Unterschied?), die Freundschaft der beiden Jungen, die Andersartigkeit des kranken Jim (der gar nicht so anders ist als die gesunden Menschen), der Rolle einer Frau vor etwa 40 Jahren (omG, bin ich schon so alt?!? Wie die Zeit sich ändert!). Hier spielt sich sehr viel ab, das nicht ausgesprochen wird und im Leser selbst arbeiten muss. Das ist etwas, das der Autorin außerordentlich geschickt gelungen ist.

Trotzdem fühle ich mich nicht gut bei diesem Buch. Es schwingt eine Düsternis mit, unaugesprochen. Keine wehmütige Melancholie, erträglich und poetisch, sondern eine drohende Gewitterwolke, die mir Bauchschmerzen bereitet. Stellenweise tut es regelrecht weh, der Handlung zu folgen. Und immer wieder die Frage, was nun real ist, was man als Leser interpretiert, was passieren würde wenn, und wo das alles noch enden soll. Die naive Unschuld der beiden Kinder, die kühle Berechnung einer der erwachsenen Protagonisten. Das kindliche Gemüt des Kranken, seine Unbeholfenheit, Hilflosigkeit. Ich wünsche mir, dass das Gefühl sich auflöst und der Roman gut endet. Normalerweise bin ich kein Junkie, der das Happy End fürs Endorphin braucht. Aber sollte die Geschichte tragisch enden, dann hat sie dazu geführt, dass ich mich sechs CDs lang sehr unwohl gefühlt habe. Und falls ich mich sechs CDs lang unwohl gefühlt habe, erwarte ich, dass die Geschichte mich wenigstens beeinflusst, verändert und meinem Denken eine neue Richtung gibt, aber damit rechne ich hier eigentlich nicht.

Nun ja, ich warte ab ...

SaschaSalamander 08.05.2014, 09.04 | (0/0) Kommentare | PL

Inferno

So, nun bin ich beinahe zu Ende mit INFERNO von Dan Brown. Ich wusste, dass ich mich ärgern würde, meine Zeit damit verschwendet zu haben. Aber mir war auch klar, dass ich nicht würde ruhig schlafen können, wenn ich mich nicht selbst davon überzeugt hätte. 

Über den Autor oder den Inhalt werde ich gar nichts weiter tippen, die Rezension sollen andere schreiben. Ich notiere hier einfach mal meine Gedanken, damit ich mich später daran erinnere. Und falls es jemanden von Euch interessiert, wie ich das Buch fand. Vielleicht auch zur Mahnung, dass ich beim nächsten Titel endlich vernünftig sein sollte, gleich zu etwas anderem zu greifen ... 

Was man dem Autor zugute halten muss ist, dass er es sehr gut versteht, eine spannende Geschichte zu erzählen. Seine Story hat sehr viel historischen, literarischen und sonstigen kulturellen Background, den er sehr schön einwebt. Er macht neugierig, selbst zu recherchieren. Seine Reise führt in Orient und Okzident, man erfährt über Liszt, Vergil, Dante, Michelangelo, man bereit die verschiedensten Orte der großen Städte. Tooooooll *staun*. Und damit es nicht nur ein langweiliges Sachbuch ist, das seine Recherche widergibt, packt er ein wenig Story dazu. Nice, gute Idee. 

Allerdings ruht er sich auf dem Erfolg der Vorgänger aus. Das Buch ist im Grunde identisch zu den anderen Titeln. Gleiches Strickmuster, immer das gleiche Prinzip. Beim ersten Buch konnte ich über viele Schwächen hinwegsehen, weil es irgendwie trotzdem unterhalten hat und triviale Literatur mit anspruchsvollen Inhalten gekonnt verwoben hat, warum nicht. Aber zum vierten Mal in Folge muss nicht sein. Irgendwann erwarte ich schon etwas mehr Eigeninitiative und Kreatitivät von einem Autoren. 

Die Charaktere: Reißbrett, Schablone, Baukasten. Und nicht mal wirklich sympathisch, da viel zu künstlich. Ihnen fehlt die Tiefe. Indem man ein, zwei oder drei Eigenschaften herauspickt und dadurch Tiefe zu suggerieren versucht, hat man zwar das Lehrbuch verfolgt ("Hat Ihr Charakter vor etwas Angst? Wie wirkt sich das im Alltag aus? Und gab es womöglich ein Ereignis seiner Kindheit, welches das ausgelöst hat?"), dies aber viel zu plump umgesetzt. 

Das Storytelling erinnerte mich stellenweise an Mangas: die erscheinen in Japan nicht wie hier in einem Büchlein, sondern meist in wöchentlichen Zeitschriften. Deswegen gibt es Zeichner, die zu Beginn jedes Kapitels (also jede Woche) kurz einen kleinen Überblick über das vorherige Geschehen und die Personen geben. So kam es mir hier auch vor. Immer wieder werden bestimmte Dinge betont und angemerkt, so als hält der Autor seine Leser für erinnerungsbeschränkt. Tja, nicht jeder hat so ein gutes fotografisches Gedächtnis wie der Prota, aber das heißt noch lange nicht, dass wir doof sind. Hätte man alle Wiederholungen (Suche und finde, Mickymausuhr, Dantes Nase und Kappe, den Abstieg und die Umkehr der Schwerkraft, Shakespeare, das geniale Gehirn der Prota, ihre tolle Schauspielfähigkeit, ständige Wiederholung von Namen und Ortsbezeichnungen, usw) weggelassen, hätte man das Buch gut um ein Viertel kürzen können.

Und dann natürlich das Infodumping. Ich finde es bewundernswert, wenn jemand soviel Mühe in sein Werk steckt und dann eigene Ideen erschafft, wie Dan Brown das macht. Eine grandiose Leistung! Und die würdige ich, allein deswegen habe ich das Buch genossen. Aber die Leser damit totzuschlagen und zu zeigen "guck mal, was ich alles weiß" ist lächerlich. Lieber Sachbücher a la "das Buch zum Buch" oder "Das Geheimnis hinter Dantes Göttlicher Komödie", damit interessierte Leser sich weiterhin informieren können. Dürften sich mit diesem Autor als Zugpferd gut verkaufen. Aber wenn die Helden endlich am Ziel ihrer Reise sind, wenn es nur noch um Minuten geht, wenn jeden Moment die Welt untergehen könnte - und der Autor dann mehrere Tracks lang erstmal nur davon berichtet, wie es in dem Gebäude aussieht, welche historischen Persönlichkeiten dort schon waren, wie es damals genutzt wurde und was heute nun dort zu finden ist, was dann auch noch den ans ich bedeutungslosen Führer der Truppe plötzlich bewegt - dann ist die Dringlichkeit der Situation einfach nicht mehr glaubwürdig. Da muss man kein Kritiker sein um zu wissen, dass der Autor über das Ziel hinausgeschossen ist mit seiner Selbstbeweihräucherung ... 

Naja, selbst schuld. Niemand hat mich gezwungen, es zu hören. Ich wusste, was mich erwartet. Und ich werde es auch beim nächsten schlechten Titel wieder wissen. Und vermutlich trotzdem so doof sein, ihn wieder zu hören. Als hätte ich mich nicht selbst gewarnt ;-)

Und, mal ganz ehrlich - die Verkaufszahlen beweisen, dass der Erfolg etwas anderes spricht. Denn inzwischen kennt man den Autoren, weiß um seine Schwächen. Und trotzdem liest man es. Irgendwas hat er also, dass man trotzdem gefesselt ist. Dass man es trotzdem liest. Keine Ahnung, was es ist, aber es scheint zu wirken ... und wenn ich der Autor wäre, würde mir das genügen. Ich vermute, Herr Brown hat ausgesorgt, und ich wette, jeder Autor anspruchsvoller aber erfolgloser Bücher würde ohne mit der Wimper zu zucken sofort ohne Zögern mit ihm tauschen ... 

SaschaSalamander 01.04.2014, 18.13 | (0/0) Kommentare | PL



 






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