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Ausgewählter Beitrag

Gespenster-Krimi 14 - Schattenschrei

Kurz nach einer vergeblichen Not-Operation wird die Ärztin Jade Glover von einer unheimlichen Präsenz verfolgt, die nicht fassbar und dennoch überall zu sein scheint. Um dem schleichenden Grauen zu entgehen, nimmt Jade die Einladung ihrer Mutter an und fährt zu dem einsam gelegenen Haus am See. Dies ist jedoch erst der Auftakt zu einem Schrecken, der Jade mit ihren verdrängten Ängsten konfrontiert und vor nichts und niemandem Halt macht…




Die letzten Folgen waren doch insgesamt wieder etwas trashiger angehaucht, mit viel Splatter und Action. Dieses Mal dagegen zeichnet sich Markus Duschek für die Folge verantwortlich, und er hat eine richtig schöne Gruselstory geschaffen. 

SCHATTENSCHREI beginnt mit einem recht krassen Einstieg, die sterbende Frau im OP wird sehr realistisch und ziemlich eklig dargestellt. Doch das war es dann auch schon an "Splatter", danach beginnt der eigentliche Teil. Die Szenen zwischen Jade, ihrem Partner und der Mutter zeichnen sich aus durch eine interessante Dynamik. Das Verhältnis zwischen der jungen Frau und ihrer Mutter, zu ihrem Partner und untereinander wird sehr schön beleuchtet. Dadurch gibt es allerdings auch ein paar Längen, die zwar für eine gewisse Atmosphäre sorgen, insgesamt sich aber ein wenig ziehen. Hier hätte man für mein Empfinden etwas kürzen und anziehen können. Im letzten Teil des Hörspieles dann steigt die Spannung wieder deutlich an, die Handlung nähert sich ihrem Höhepunkt, der Hörer fiebert mit und lauscht gebannt den schaurigen Ereignissen.

Der Erzählton ist insgesamt sehr ruhig, die Atmosphäre stimmig. Hier ein Kribbeln, dort ein Schatten, eine Ahnung, ein Gefühl, die Spannung baut sich schrittweise auf und sorgt passend zum Untertitel für eine angenehme Gänsehaut. Die passend inszenierte Musik und die realistischen Geräusche sorgen entsprechend für eine dichte Atmosphäre, die in gewohnter Qualität präsentiert werden. 

Als Sprecher zu hören sind unter anderem Ulrike Stürzbecher, Sascha Rotermund, Otto Strecker, Karin Lieneweg, Luise Lunow (immer eine meiner Favoritinnen, sie ist einfach großartig) und Claudia Lössl. Sie alle treten wieder professionell und routiniert auf, fügen sich stimmig zu einer Einheit und sorgen für unterhaltsame Kurzweil. 

SaschaSalamander 30.10.2017, 08.44

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