SaschaSalamander
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Irgendwann demnächst einmal

Am Wühltisch mit Büchern komme ich immer nur sehr schwer vorbei. Dieses Mal habe ich mir für 2,99 "das Lazaruskind" mitgenommen. Meine Freundin hatte es mir vor langer Zeit einmal ausgeliehen, ich wollte es unbedingt lesen, habe aber immer andere Bücher vorgeschoben. Klassischer Fall von "lese ich mal, wenn es sich ergibt". Ich habe es ihr inzwischen zurückgegeben, aber lesen will ich es irgendwann schon mal. Tja, und für 3 Euro verkrafte ich das gerade noch, zumal ich es später ja bei Buchticket eintauschen kann.

Ich bin sicher, viele von Euch haben dieses Buch schon gelesen. Wie hat es Euch gefallen?

SaschaSalamander 15.03.2006, 08.57| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Vorgemerkt

Tabu

Während ich die Bücher durchblättere, um Sätze und Fragen für Rätsel zu finden, komme ich mir vor wie in dem Spiel "Tabu". Manche Worte sollten einfach nicht sein. Aber findet in einem gewissen Buch (ratet mal, welches) einen Satz, in dem NICHT die Worte Elb, Zwerg, Ring, Schatz, Ork vorkommen, von den spezifischen Wortschöpfungen ganz zu schweigen ... oder Taucheranzug, Punkte, Rüssel ... aber wie es aussieht, hat scheinbar jedes gute, erfolgreiche Buch gleichwelchen Genres so seine eigenen Schlüsselwörter, bei denen eine Leseratte eben nur an dieses eine Buch denkt, so alltäglich und banal die Wörter auch sein mögen. In nahezu jedem relevanten Satz taucht eines dieser Schlüsselwörter auf, die ich im Gegensatz zu wichtigen Namen nicht einfach durch (sie/er) ersetzen kann. Was bleibt, sind belanglose Füllsätze, etwa "sie setzen sich auf das Sofa". Vielleicht ist dies ja unter anderem etwas, das einen Bestseller von der Norm abhebt - der positive Wiedererkennungswert?

Jedenfalls ist es nicht leicht. Entweder, ein Satz ist ohne Aussagekraft, oder er ist gespickt mit Schlüsselwörtern. Egal, mir macht´s Spaß, mindestens genausoviel wie das Lesen eines frischen Buches ...

SaschaSalamander 14.03.2006, 15.17| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rätsel

Inoffizielles Bücherstöckchen

HC vs. TB
Egal. Hauptsache Buch. Wenn ich es kaufe, ist mir die billigere Variante lieber. Es sei denn, ich kann es nicht abwarten und muss es sofort besitzen.

Dicke Wälzer vs. Dünne Heftchen
Auch egal, solange es nur gut ist. Dünne Heftchen eignen sich gut für längere Bahnreisen oder die Badewanne oder die U-Bahn. Zwischendurch mal ein Sinclair, da kann ich nicht nein sagen ;-)

Cover vs. Klappentext
Das Cover kann viel ausmachen. Schließlich muss einem das Buch erst einmal auffallen. Allerdings ist mir der Klappentext wichtiger, denn never judge a book by its cover, was nützt mir der schönste Einband mit dem übelsten Inhalt?

National vs. International
Ochje, darauf habe ich ja noch nie geachtet! Ob einer gut schreiben kann, ist doch unabhängig von seiner Herkunft!

Original vs. deutsche Übersetzung
Kommt darauf an. Das englsiche Original kann oft schon besser sein. Sachen wie Herr der Ringe, Harry Potter, Lemony Snicket oder dergleichen bevorzuge ich natürlich auf Englisch. In der Bib greife ich meist auf das Deutsche zurück, die englische Literatur sehe ich mir kaum an, sollte ich aber vielleicht einmal tun, denn Sachen wie Eragon oder Bartimäus waren auf Englisch auch nicht übel. Aber bisher habe ich eigentlich nur eigens gekaufte Bücher auf engl. gelesen.

Serien vs. Einzelbände
Egal. Wobei eine Serie dann lästig wird, wenn sie sich absolut hinzieht. Genial dagegen natürlich Serien wie Harry Potter oder Lemony Snicket. Dass jetzt scheinbar jedes Buch aktuell eine Trilogie werden muss, finde ich allerdings nervig.

Kaufen vs. Ausleihen
eihen. Definitiv. Sonst würde ich in Büchern ersticken! Kaufen nur die, die ich wirklich unbedingt haben muss!

Gebraucht vs. Neu
Egal. Als Bibuser und Buchticketfreund bin ich vieles gewohnt. Im Regal möchte ich weitgehend Bücher stehen haben, die gut aussehen. Wenn ich sie selbst zerlesen habe, ist es eine Ehre für das Buch. Aber fremdzerlesene Bücher nur ungerne, die werde ich nach und nach ersetzen durch eigene Versionen (etwa Stein und Flöte oder Watership Down oder Ayla).

Jäger vs. Sammler
Ich jage nach immer neuen Büchern und deren Leseerfahrung und sammle nur die wirklich guten.

Ordnung vs. Chaos im Regal
Ordentliches Chaos. Sauber gestapelt und zweigereiht und horizontal drübergelegt.

Abbruch vs. Durchhalten
Abbruch. Was soll ich meine Zeit mit nutzlosem Geschrieb vertun?

Gefunden als inoffizielles Bücherstöckchen bei >Puschkin<.
Und wer mag, darf gerne mitmachen :-)

SaschaSalamander 14.03.2006, 09.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Fragebogen

Ein Satz

Heute etwas schwerer, da ein typisches Merkmal fehlt ... aber ich bin sicher, es gelingt Euch auch ohne dieses für das Buch typische Merkmal ;-)

Ich bin auch immer sehr höflich zu ihr, wenn ich sie sehe, und ich sehe sie oft, denn sie steht in ihrem geblümten Kleid, auf einen Besen gestützt, der offenbar das Zeichen ihres Amtes ist (eine praktische Bedeutung hat der Besen nicht, denn ich habe sie nie kehren sehen), fast immer auf einem der Vorplätze der Zentraltreppe.

Tipp im Kommentar

SaschaSalamander 13.03.2006, 21.01| (3/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rätsel

Das Lächeln der Sterne

coverNichts gegen Liebesromane, ich les ja auch gerne mal was Seichtes, und eben jedem das Seine. Aber mein Geschmack sind sie eindeutig nicht. Am besten noch mit schnulzigem Cover, ein küssendes Pärchen, im Hintergrund ein Strand oder Wasserfall, dazu ein Sonnenuntergang. Der Inhalt immer gleich: Boy meets Girl, Verwicklungen, große Liebe, Happy End. Und dann noch so nichtssagende Titel wie "Zeit der Träume" oder "Wagnis des Herzens" oder "Wege des Glücks" oder Ähnliches.

Abgesehen von den wirklich >sinnlosen Titeln< trifft all dies auf Nicholas Sparks nicht zu. Er schreibt Liebesromane, die über das platte Klischee hinausgehen. Seine Romane bewegen und rühren das Herz. Sie können auch traurig enden. Und Liebe wird in einem weiter umfassenden Rahmen verstanden als dem oben genannten Klischee. Ich wurde durch die Filme "Message in a Bottle" und "Wie ein einziger Tag" auf ihn aufmerksam, die mir trotz ihres Genres sehr gut gefielen. Mein erster Roman - oder genauer gesagt: mein erstes Hörbuch - war nun endlich "Das Lächeln der Sterne".

Amandas Ehemann stirbt an Krebs, sie kann den Tod ihres geliebten Mannes nicht verkraften und vernachlässigt nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Kinder, sie sinkt immer tiefer und tiefer. Da entschließt sich ihre Mutter Adrienne, ihr die Geschichte von der Liebe ihres Lebens zu erzählen ...
Adrienne wurde vor Kurzem von ihrem Mann verlassen, sie fühlt sich alt und verbraucht. Der ehrgeizige Arzt Paul wurde von seiner Frau verlassen, weil ihm Erfolg und Karriere stets wichtiger waren als seine Familie. Er beschließt sein Leben zu ändern. In einer kleinen Pension trifft er auf Adrienne, und sie verbringen ein Wochenende miteinander, das ihrer beider Leben verändern wird ...

Eine wunderschöne Geschichte. Nicht sonderlich anspruchsvoll, leicht vorhersehbar, aber wohlschmeckend und leicht verdaulich. Sie tut einfach gut. Nicholas Sparks versteht es, so unendlich viel Gefühl in nur so wenige Worte zu legen. Ohne Schnulz, ohne Kitsch, aber voller Wärme. Seine Bücher sind genau das Richtige für einen gemütlichen Leseabend. Und wie ich von meiner Freundin (die absoluter Sparks-Fan ist) erfahren habe, ist dieses Buch eines seiner schwächeren. Ich kann es also gar nicht erwarten, die anderen endlich zu lesen!

SaschaSalamander 13.03.2006, 18.48| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Rezensionen Hörbuch | Tags: Romantik, Tip,



 






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