SaschaSalamander
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Der Falke und die Fledermaus

Momentan lese ich "Der Falke und die Fledermaus" von Regina Schönfelder. Fiel mir als 2:1 bei Tauschticket vor langer Zeit in die Hände, und es klang recht interessant: eine junge Frau findet sich in einer Zwischenwelt wieder, geführt von einem Geist, welcher ihr erzählt, dass ihr Mann sie ermordet hat. Nun versucht die Dame natürlich auf ihr mögliche Weise der Welt von dem Mord mitzuteilen und diese zu rächen.

Klingt recht modern und könnte einem Buch der modernen Mythenwelle um Geister, Vampire, Hexen etc entsprungen sein. Ist sehr dünn, also auch flink gelesen, ideal für zwischendurch.

Allerdings ziehe ich es nun schon seit drei oder vier Tagen mit mir herum. Der Funke will einfach nicht überspringen. Zu wenig erklärt, zuviel einfach so dahingestellt, die Hauptperson ziemlich ungünstig dargestellt (meiner Ansicht nach zumindest ist sie recht fad und zickig, eine typische gefrustete Frau ohne den sympathischen Hintergrund einer Antiheldin, in die man sich als Durchschnittsleser einfühlen könnte), die Erkläungen des Geistes eher platt, die Versuche des Geisterfrischlings ziemlich dürftig (aber nicht einmal witzig).

Es wurde viel Potential verschenkt, was ich sehr schade finde. Die Autorin hat damals noch einige anderen Bücher geschrieben, meine Motivation dafür ist eher geringer, aber vielleicht sind die anderen ja besser, man kann nie wissen ;-)

SaschaSalamander 18.05.2010, 17.51

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