SaschaSalamander

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Lady Bedfort 89 - Das Phantom von Broughton

Klappentext: Ein Phantom geht um in Broughton - und obwohl ihm die Presse den harmlosen Namen -Der Spaßvogel- verpasst hat, sind seine Taten alles andere als spaßig. Ganz besonders im Fall von Rudolph Stringer, dessen grausam entstellte Leiche auf einer Großbaustelle in einem Betonmischer aufgefunden wird, zusammen mit einer Botschaft des unbekannten Rächers. Wird es Lady Bedfort gelingen, die wahre Identität des Phantoms herauszufinden und weitere Morde zu verhindern?


Die aktuelle Folge stammt aus der Feder von Yann Krehl, der schon einiges für die Reihe geschrieben hat und mich zuletzt mit >DIE SPUR INS GRAB< begeisterte. Inzwischen schreibt er Plots, die zwar am Ende gut überschaubar sind, während der Geschichte selbst aber doch einige Verstrickungen aufweisen und sich etwas komplexer präsentiert. So auch hier, wo es augenscheinlich erst einmal um den "Spaßvogel" geht, doch bald kommt Mord hinzu, und dann wäre da noch die Sache mit der Baustelle, den beteiligten Entscheidungsträgern und betroffenen Anwohnern. Also doch ein paar Handlungsstränge, die es zu verbinden gilt ... 

Wie schon in der letzten Folge fällt die Musik auf. Was mir persönlich immer sehr gefällt sind die Variationen zu Beginn, die auf das Thema der Folge einstimmen, dieses Mal klingt es nach Zirkusmusik, und da taucht auch schon der Clown auf. Der Einstieg ist dadurch immer packend und macht neugierig, das gelingt jedes Mal. 

Witzig auch, wie Miller und Gomery nun sogar ihren eigenen Namen als Pärchen erhalten ;-)

Robert Missler als Stadtrat und Christine Pappert als besorgte Anwohnerin spielen sehr überzeugend. Auch Marieke Oeffinger, Michael Iwannek, Olaf Reichmann, Victoria Sturm und in einer kurzen Rolle Michael Pan beweisen ihre Professionalität.

Zugegeben, die Folge hat mir sehr gefallen, allerdings fällt es mir schwer, ansonsten groß etwas zu benennen, das mir aufgefallen wäre oder das ich für erwähnenswert halte. Solide in der Machart, mitreißend in der Story, aber insgesamt wieder "eine unter vielen", zwar ohne anzuecken, aber auch ohne sich hervorzutun oder zu begeistern. Ist okay, das hält die Serie lebendig und abwechslungsreich, damit für jeden einmal etwas dabei ist ;-)

SaschaSalamander 23.03.2016, 07.00

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