SaschaSalamander
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Rezensionen Film

Mindscape

Kürzlich sah ich den Film MINDSCAPE. Eine ausführliche Rezension ist er mir nicht wert, aber ein paar Gedanken möchte ich gerne mit Euch teilen. 

John ist ein Polizist, der sich der Methode des Mindscaping bedient. Vor Gericht nicht komplett anerkannt, aber doch ein bewährtes Hilfsmittel zum Erfahren der Wirklichkeit. Er dringt in das Bewusstsein der Verdächtigen ein und kann auf diese Weise den wahren Tathergang ermitteln. Nach dem Tod seiner Frau wird er aus der Bahn geworfen. Als es ihm wieder besser geht, soll er einen neuen Fall übernehmen. Ein junges Mädchen, die Sache scheint einfach, doch sehr schnell wächst ihm alles über den Kopf. Was ist Wahn, was ist Wirklichkeit, und ist das Mädchen Täter oder Opfer? Wer hält tatsächlich die Fäden in der Hand?
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SaschaSalamander 14.08.2015, 09.12 | (0/0) Kommentare | PL

Housebound

Für eine ausführliche Rezension fehlt mir die Zeit. Aber der Film war zu gut, als dass er untergehen sollte in meinem Blog. Deswegen schnappe ich mir die alten Stichpunkte und formuliere sie zumindest in komplette Sätze. Hoffe, Ihr könnt etwas damit anfangen, und vielleicht gefällt dem ein oder anderen ja der Gedanke hinter dem Film ;-)

Ein junges Mädchen wird nach einem misglückten Bankraub dazu verdonnert, mit Fußfessel zu Hause zu bleiben. Lästig, dieses alte Haus, die spießigen Eltern! Aber bald stellt sich heraus, dass es wohl ein Geisterhaus ist, in dem die Familie wohnt. Kylie versucht das Geheimnis zu lüften.
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SaschaSalamander 10.08.2015, 08.43 | (0/0) Kommentare | PL

13 Sins

Elliot Brindle hat einfach Pech. Job verloren, das Geld für die Krankenversorgung seines behinderten Bruders reicht vorne und hinten nicht, die Verlobte ist schwanger, und der rassistische Vater zieht nun auch noch bei ihnen ein. Und plötzlich erhält er einen Anruf: nur eine kleine, harmlose Aufgabe, schon soll er 1000 Dollar erhalten. Harmlos, nebenbei, natürlich tut er es. Die nächste Aufgabe ist nur ein wenig eklig, dafür gibt es aber schon sehr viel mehr Geld. Und dann kann das Spiel beginnen: ihm winken mehrere Millionen, wenn er 13 Aufgaben erfüllt. Und würde er diese ablehnen - gäbe es keinen Film, also willigt er natürlich ein, und das Unheil nimmt seinen Lauf ...
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SaschaSalamander 27.05.2015, 08.40 | (0/0) Kommentare | PL

Dirty Movie

Als ich das Cover von DIRTY MOVIE sah, den Titel las und auch vom Inhalt hörte, hielt ich es für eine weitere Klamotte im Stil von "Not another Teen/Horror/Date - Movie". Mit anderen Worten, billig, albern, voller Klischees und mit jeder Menge platten Witzen. Allerdings hatte ich übersehen, dass Jeff Bridges mitspielt, und der ist für mich eigentlich Garant für Lieblingsfilme. Also gab ich diesem Titel dann doch eine Chance.
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SaschaSalamander 24.03.2015, 08.40 | (0/0) Kommentare | PL

Die Abenteuer von Mr Peabody und Sherman

Ein Film, den ich unbedingt kurz vorstellen möchte, ist DIE ABENTEUER VON MR PEABODY UND SHERMAN. Ein Animationsfilm für die ganze Familie. Davon gibt es inzwischen dank Computertechnik ja mehr als genug. Nicht alle gefallen mir, aber dieser hier hat mich gestern restlos überzeugt. Dieser Film hat es einfach verdient, erwähnt zu werden!
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SaschaSalamander 02.02.2015, 09.14 | (0/0) Kommentare | PL

Oculus

Früher begeisterte Horrorfans, sehen wir inzwischen nur noch sehr selektiv. Einer, der mal wieder in unser Raster fiel, war OCULUS. Unter anderem wegen Karen Gillian, die als Amy Pond aus Dr Who bekannt ist.
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SaschaSalamander 15.01.2015, 08.47 | (0/0) Kommentare | PL

Jack und das Kuckucksuhrherz

>Hier< habe ich Euch bereits meine Eindrücke über das Buch geschildert. Im Kino habe ich mir den Film nicht angesehen, aber zu Hause auf Leinwand in HD wirkt es dennoch atemberaubend. Ich ging mit dem Film an sehr hohe Erwartungen heran und rechnete damit, bitterlich enttäuscht zu werden, da ich mir eine angemessene Umsetzung nicht vorstellen konnte. Doch meine an sich schon sehr hohen Erwartungen wurden sogar noch weit übertroffen!
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SaschaSalamander 07.01.2015, 09.46 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Shallow Ground

Ein blutüberströmter Junge steht vor der Tür der Polizei. Wer er ist und woher er kommt, gilt es herauszufinden, aber das stellt sich als eine ziemlich große Herausforderung dar. 

Einerseits möchte ich nicht spoilern, andererseits müsste es, damit ich spoilern kann, auch eine Handlung geben. Gibt es aber nicht. Oder, irgendwie, ja, doch, schon. Sogar mehrere. Wie die jetzt aber zusammenhängen, und was das eigentlich zu bedeuten hat, das erschließt sich nicht so wirklich, und wie es dazu kam oder was genau der Sinn dahinter ist, das bleibt dem Zuschauer verborgen. 

Nun gut. Slasher, Blut, Mysterium, der Film ist aufgrund des Genres prädestiniert dafür, keinen Sinn zu ergeben. Plotholes, Logikfehler, schlechte Maske, unfreiwillige Komik, genau diese Dinge machen solche Filme doch erst sehenswert, deswegen lieben wir sie doch. Aber SHALLOW GROUND hat da wirklich die Messlate extrem tief angesetzt und nahezu alles, was ich kenne, deutlich unterboten.  

Obwohl das Blut literweise fließt, obwohl der Protagonist sich Mühe gibt möglichst böse zu gucken, obwohl einige Kameraeinstellungen wirklich gruslig sein könnten, obwohl wasweißichnichtalles kommt einfach keine Spannung auf. Ich bin ein Schisser, aber diesen Film könnte ich nachts alleine ansehen und dann ohne Licht ins Bad und anschließend ins Bett und sofort einschlafen. Die Filmemacher schaffen es einfach nicht, Spannung zu erzeugen oder das Gefühl der Bedrohung zu vermitteln. 

Wirklich schade. Denn die Effekte mit dem ganzen Blut sind okay, könnten herrlich eklig sein und haben selbst mich hartgesottenen Filmfan ein, zwei Mal zum Würgen gebracht. Die Grundidee hinter der Story ist an sich auch klasse und hätte das Zeug zu einem richtig genialen Schocker. Serienkiller, übernatürliche Kräfte, ein kleines verschlafenes Örtchen mitten im Wald, dazu ein paar Mordopfer die sich blutig rächen wollen, das ist doch die perfekte Mischung. Es gibt in diesem Film sogar ein paar Ideen, die ich so in anderen Filmen noch nicht gesehen habe, wäre also wirklich innovativ. Doch durch die Machart ist es leider trotz seiner Neuheit vorhersehbar und langweilig. 

Ich dachte ja anfangs, dass es an mir läge und ich einfach nicht aufgepasst habe. Denn da der Film gerade zu Beginn ziemlich langsam nur in Fahrt kommt, war ich abgelenkt und habe ein paar Szenen verpasst. Etwa zur Mitte hin zieht er gewaltig an, ich war für zehn Minuten richtig gefesselt. Tja, und dann geht es nur noch abwärts und wird immer abstruser, langweiliger und unzusammenhängender. Bis hin zum Finale, das einen zweiten Teil verspricht, den aber sicher niemand sehen möchte. Dass das aber nicht alleine mein Problem ist, zeigen mir unzählige Rezensionen, die teilweise sehr vernichtend über den Film schreiben. 

Der >Filmschatzsucher< beschreibt es recht gut. Und >IneinemSatzHorror< hat es - eben in genau einem Satz - treffend auf den Punkt gebracht. Übrigens, "in einem Satz Horror" ist ein klasse Konzept, die Seite gefällt mir, seht sie Euch mal an ;-)

Mein Fazit: egal, welcher Film an diesem Abend für Euch noch zur Auswahl steht - nehmt den anderen ;-)

Cover gibt es nicht zu sehen, weil ich mich selbst ärgere, wenn mir ungefragt Fratzen, blutüberströmte Körper oder Schauerdinge entgegenspringen im Internet. Zu sehen ist ein blutiger Fuß, der über einen Fußboden läuft, eine Blutspur hinter sich herziehend. Passt sehr gut zum Film, ist ein toller Catcher.

SaschaSalamander 21.07.2014, 08.38 | (0/0) Kommentare | PL

Willkommen in Wellville

Eine Rezi aus dem Fundus der gespeicherten Beiträge. Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass ich den Film gesehen habe. Macht nix, erinnere mich noch immer gerne daran. Und damit der Blog nicht verwaist, wenn ich aktuell mal weniger tippe, hier ein Oldie:

Dr. Kellog ist Arzt und leitet das BattleCreek Sanatorium in WellVille. Eleanor und William Lightbody wollen sich dort gemeinsam kurieren lassen. Während sie absolut begeistert ist von dem Arzt und seinen Methoden, ist er eher skeptisch. Die beiden beginnen sich zu entfremden. Als plötzlich mehrere Menschen sterben, bekommt William es mit der Angst zu tun. Und gleichzeitig, abseits des Sanatoriums, versucht jemand sich eine neue Firma aufzubauen, nachdem sein Geschäftspartner die Gelder veruntreute und sie nun vor dem Nichts stehen. Sie planen das Rezept der Gesundheitsflocken des Dr Kellog zu imitieren und damit erfolgreich zu werden.

Dieser Film ist inhaltlich sehr schwer zu beschreiben und noch schwerer zu rezensieren. Der schräge Humor, der ungewöhnliche Soundtrack und die mit unorthodoxen Methoden erzählte Handlung lassen sich nur schwer beschreiben. Eigentlich müsste ich sagen "seht es Euch einfach selbst an", damit wäre alles gesagt. Aber Ihr kennt mich, ich versuche trotzdem, es irgendwie zu beschreiben ;-)

Die Handlung läuft zwar linear (bis auf einige Rückblicke), dennoch gibt es mehrere Handlungsstränge. Und es gibt zwar einen roten Faden und einen Handlungsverlauf, dennoch sind es eher episodenhafte Bruchstücke, die sich zu einem Gesamtbild fügen und deren Reihenfolge man gelegentlich auch abändern könnte. Diese Bruchstücke zeigen dem Zuschauer einfach auf, was in BattleCreek los ist, und diese Episoden machen für mich einen großen Reiz des Filmes aus, da sie auf herrlich böse Weise den Körperkult und Gesundheitswahn aufs Korn nehmen.

Der Humor ist ebenso schwer zu beschreiben: im Grunde ist der Film gar nicht komisch, er ist sehr ernst gedreht und zeigt eigentlich nur, was den Protagonisten widerfährt. Er ist auch nicht unfreiwillig komisch, da alles sehr durchdacht und perfekt platziert und in Szene gesetzt ist, von der Musik über die Kostüme, Masken etc. Was macht es jetzt aber auch? Ich finde, es ist das Überbetonen kleiner körperlicher Merkmale (Zähne, Nase, Augen usw), das minimale Überspitzen eines alltäglichen Rituals, die unerwarteten Reaktionen auf normale Verhaltensweisen, die Dramatisierung undramatischer Momente. Und vor allem die grandiosen Dialoge, deren Witz hinter den Worten liegt und sich erst aus der Kombination von Wort, Handlung und Bild ergibt. Der Humor hat den Charme der alten amerikanischen Filme (den ich sehr mochte im Gegensatz zu den neuen, plumpen Scherzen von heute) und die Offenheit (hinsichtlich sexueller und körperlicher Belange) der Briten. Alles zusammen ist eine Kombination, die wie gesagt nur schwer zu beschreiben ist und einfach selbst erlebt werden muss. Und ich denke, sie ist recht eigenwillig und dürfte die Zuschauer spalten in "was für ein Meisterwerk" und "so ein Schrott". 

Absurd und bizarr, nichts Menschliches ist diesem Film fremd, seien es Körperfunktionen, Gelüste, Ängste, niedere Instinkte und weitere ansonsten tabuisierte Themen. Weidlich ergötzen die Macher sich daran, ihre Protagonisten zu entblößen und allerlei schambehafteten Situationen auszusetzen, ohne dass man dabei vulgär würde oder zeigt. Nein, gezeigt wird hier nicht, aber sehr viel angedeutet und besprochen. Warum auch nicht, immerhin ist hier ein Sanatorium, da redet man nicht über Torten und Blümchen, sondern über das, was man täglich erleidet und das, worauf man verzichten muss. 

Eine Karikatur des ZAUBERBERGs, ein absurder Vater-Sohn-Konflikt wie bei CHARLIE UND DIE SCHOKOLADENFABRIK, Charaktere wie in EINE REIHE BETRÜBLICHER EREIGNISSE, britische Offenheit wie bei MONTY PYTHON und LITTLE BRITAIN. Wer sich für Roald Dahl, Lemony Snicket, Monty Python, A S Neill und ähnliche Titel begeistern kann, dürfte WILLKOMMEN IN WELLVILLE als Meisterwerk feiern. Alle anderen werden sowieso nach fünf Minuten wieder ausschalten ;-)


SaschaSalamander 12.05.2014, 09.06 | (0/0) Kommentare | PL

Food Fight

Das Cover dieses Filmes erinnert sehr an >FOOD INC<, vermutlich ist das Absicht, um Zuschauer zu locken. Dennoch haben die beiden Film wenig miteinander zu tun in meinen Augen. Während FOOD INC vor allem die Zustände der Betriebe und Großunternehmen zeigt, stellt FOOD FIGHT eher einzelne Personen und Restaurants vor, um durch deren Konzept auf die Wichtigkeit von regionalem und ethischem Konsum hinzuweisen. 

Es geht auch weniger um Tiere (entgegen der Aussage des Covers), eher um regional angebautes Gemüse. Es ist schon interessant zu sehen, wie sich der Anbau einzelner Produkte im Laufe der Jahre verändert hat, wie der Blick der Gesellschaft sich gewandelt hat und wie Fertiggerichte damals immer mehr die Küchen eroberten. Aber es ist eben nicht das, was der Film an sich impliziert, da hätte man ihn besser "eine kurze Geschichte der Fastfood-Industrie" nennen sollen. 

Auch wird ein Restaurant vorgestellt, was zwar im ersten Moment recht interessant ist, sich dann aber zu lange zieht. Die Persönlichkeit des Kochs, die Gestaltung der ersten Rezepte, der Einkauf der Inhaberin auf dem lokalen Markt, das wird einfach sehr schnell langweilig und hat wenig mit dem zu tun, was der Zuschauer eigentlich sehen wollte. Der Zuschauer will keine Werbung für ein Restaurant, in das er eh niemals gehen wird, sondern harte Fakten über Ernährung.

Zwischendurch werden kleine Cartoons im Stil der amerikanischen Lehrfilme eingeblendet, um verschiedene Dinge zu verdeutlichen. Nun ja, das mag gefallen wem will, ich selbst empfand das als sehr unpassend und störend und vor allem auch dem Thema nicht gerecht. 

Nein, Food Fight kann ich nicht wirklich empfehlen. Wer Zeit hat und ihn sehen mag, kann es gerne tun, es gibt schlechtere Filme, und das Thema an sich ist recht interessant. Aber wer sich tatsächlich darüber informieren will, wo unsere Nahrung herkommt und was sie beinhaltet, für den gibt es bessere Dokumentationen.


SaschaSalamander 24.03.2014, 08.44 | (0/0) Kommentare | PL



 






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