SaschaSalamander

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Drama

Meine lesbische Erfahrung mit Einsamkeit

KLAPPENTEXT: Kabi Nagatas schonungslose und preisgekrönte Biographie: Die zehn Jahre nach Abschluss der Oberschule verbringt Nagata mit einem Gefühl des Erstickens. Um sich daraus zu befreien, beschließt sie, endlich ihrer sexuellen Neigung nachzugehen und sich in die Arme einer lesbischen Prostituierten zu begeben. Ein offenherziges Bekenntnis einer Frau, die bis an ihre Grenzen geht und mutig neue Wege einschlägt.
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SaschaSalamander 28.10.2019, 11.06 | (0/0) Kommentare | PL

Broken Girl

INHALT

Der Ich-Erzähler beobachtet einen tragischen Unfall, bei dem ein Mädchen zu Tode kommt. Ihre Freundin, welche den Unfall überlebt, verhält sich seltsam. Doch der Alltag geht weiter, er fährt in die Uni und versucht diesen Vorfall zu vergessen. Kurz darauf aber wird er von eben jenem überlebenden Mädchen "entführt". Sie sperrt ihn in die Abstellkammer und versorgt ihn täglich mit Nahrung. Eigentlich könnte der junge Mann fliehen, aber etwas hält ihn zurück. Er möchte gerne mehr über das seltsame Mädchen erfahren.
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SaschaSalamander 05.11.2018, 08.21 | (0/0) Kommentare | PL

Hyde

Heute wieder einmal eine längere Rezension. Die letzten Monate bin ich sehr viel unterwegs, und meine Prioritäten liegen einfach nicht in der Bücherwelt. Und wenn, dann lese ich aktuell eher Sachbücher statt mich in fiktiven Welten zu verlieren. Es hat eben alles seine Zeit ...

Trotzdem konnte ich nicht widerstehen, als ich von der Neuerscheinung HYDE hörte. Es gibt eben Autoren, bei denen kann ich nicht anders! Von Antje Wagner habe ich hier schon einiges vorgestellt: >VAKUUM<, >MOTTENLICHT<, >UNLAND< und >SCHATTENGESICHT<. Immer wieder schafft die Autorin es, mich zu begeistern, immer wieder setzt sie unverbrauchte Ideen um in ein spannendes Buch und wählt die passenden Worte, mein Ohr zu kitzeln.  Deswegen möchte ich Euch meine Gedanken zu ihrem neuen Roman HYDE nicht vorenthalten.
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SaschaSalamander 15.08.2018, 14.05 | (0/0) Kommentare | PL

Die Stadt und das Mädchen

Klappentext: Als die vierzehnjährige Megumi eines Tages nach der Schule nicht nach Haus kommt, wendet sich ihre allein erziehende Mutter an Shiga, den besten Freund und Bergkameraden ihres verstorbenen Mannes. Shiga verlässt sofort seine Hütte im Hochgebirge und fährt nach Tokio, um das Mädchen im Dschungel der Großstadt zu suchen.


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SaschaSalamander 14.05.2018, 08.49 | (0/0) Kommentare | PL

Fall 39

Zeit für eine Rezi habe ich nicht, aber ich möchte den Film ungern unter den Tisch fallen lassen. Mein Mann wollte ihn nicht mit ansehen, und einen Horrorfilm alleine, mmh, blöd. Also lief er zu Beginn eher nebenbei. Doch sehr schnell hatte mich die Handlung gefesselt, und ich konnte nichts anderes mehr tun als auf die Leinwand zu sehen. FALL 39 hat mich begeistert, und auch Schatz musste zugeben, dass er ziemlich klasse war! Also werde ich wenigstens ein paar Gedanken unsortiert hier teilen, vielleicht findet der ein oder andere von meinen Lesern ja Interesse an diesem Film ;-)
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SaschaSalamander 13.04.2016, 07.53 | (0/0) Kommentare | PL

Der Babadook

Nach dem Tod des Mannes kümmert sich Amelia alleine um ihren Sohn Samuel. Der ist ziemlich ängstlich, hat wenig Freunde und ist insgesamt eher ein Außenseiter. Auch Amelia weiß oft nicht, wie sie mit seinen Ängsten und seinem ungewöhnlichen Verhalten umgehen soll. Eines Tages liest sie ihm ein Kinderbuch vom Babadook vor, der Junge wird in seinen Ängsten bestätigt und flüchtet sich scheinbar immer mehr in seine grausame Phantasie. Das Buch prophezeit Schreckliches, Amelia weigert sich daran zu glauben, doch bald ist auch sie im Banne des Babadook.

Wie meistens bei Horrorfilmen poste ich kein Cover. Muss ja nicht sein, dass einem beim Surfen Monster ins Gesicht hüpfen ;-)
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SaschaSalamander 21.10.2015, 09.06 | (0/0) Kommentare | PL

Devil´s Backbone

Kürzlich wurde ich von Amazon Prime auf den Film DEVIL´S BACKBONE aufmerksam gemacht. Von diesen Empfehlungen halte ich wenig. Zumal das Cover langweilig aussah und der Inhalt mich nicht interessierte. Aber dann: Regie Guillermo del Toro, Produzent Pedro Almodovar. Das ist nicht nur eine Information, das ist ein Versprechen!
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SaschaSalamander 24.02.2015, 09.09 | (0/0) Kommentare | PL

Verdächtige Geliebte

Yasuko lebt alleine mit ihrer Tochter Misato und arbeitet in einem Bentoladen. Der Exmann stalkt, er macht sie immer wieder ausfindig und ist nicht bereit, aus ihrem Leben zu verschwinden. Eines Tages geschieht das Unglück: Misato setzt sich zur Wehr, und völlig überfordert von der Situation beschließen Mutter und Tochter ihn nun zu töten. Der Mathematiklehrer Ishigami hat dies von seiner Nachbarwohnung aus gehört und bietet an zu helfen. Sie sollen nur seinen Anweisungen folgen. Die Polizei beginnt zu ermitteln. Inspektor Kusanagi bittet seinen Freund, den Physiker Yukawa, zu Hilfe, der zufällig gemeinsam mit Ishigami studiert hat. Die alles entscheidende Frage, auf die es hinauslaufen wird: "was ist schwerer - ein unlösbares Rätsel zu erschaffen, oder es zu lösen?"
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SaschaSalamander 04.12.2014, 09.19 | (0/0) Kommentare | PL

Luna

Es gibt nur wenige Bücher, die ich doppelt oder mehrfach lese. Wenn ich erneut zugreife, dann ist es ein Buch, das mehr war als nur Unterhaltung. Ein Buch, das mir etwas vermittelt hat, mich bewegte und nachdrücklich im Gedächtnis blieb. Ein solcher Titel war LUNA von Julie Anne Peters:

Regans Bruder heißt Liam. Regans Schwester heißt Luna. Luna ist Liam, und sie lebt ausschließlich nachts, wo sie in Regans Zimmer sie selbst sein darf. Mit Make-Up, Perücke, BH, Kleidern und weichen Stoffen. Regan hütet Lunas Geheimnis, denn die Eltern würden es nicht verstehen. Während sich Regan eigentlich um ihre eigenen Probleme kümmern müsste, drängt Luna immer mehr nach außen und benötigt Regans Hilfe: sie will nicht mehr nur das Mondmädchen sein, sie will endlich ein freies Leben führen und sich nicht mehr verstecken ... 
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SaschaSalamander 20.11.2014, 08.41 | (0/0) Kommentare | PL

Paulette

Paulette ist Rentnerin. Nach dem Tod ihres Mannes hat ein "Schlitzauge" das Restaurant übernommen. Sie selbst hat nicht genug zum Leben, ihre Tochter ist mit einem Schwarzen verheiratet, und überhaupt geht es ihr ziemlich dreckig. Sie schimpft sie wettert, sie ist ausländerfeindlich und eigentlich auch sonst homophob. Als dann auch noch der Gerichtsvollzieher alles pfändet, hat sie genug. Sie erfährt zufällig, dass in ihrer Nachbarschaft ein Dealer mit Drogen handelt und damit scheinbar ziemlich gut Geld macht. Na, wenn sie nicht mal mehr Geld für die Telefonrechnung hat, warum nicht? Also geht sie zu Vitto und steigt ins Geschäft ein. Weit erfolgreicher, als sie und die anderen Dealer sich das hätten träumen lassen. Natürlich führt das zu Verwicklungen, etwa weil der Schwiegersohn Polizist ist, weil sie Ärger mit den anderen Dealern im Revier bekommt und auch ihre Freundinnen langsam merken, dass etwas nicht stimmt. Paulette wird nicht nur reicher, sie verändert sich auch, und diese Veränderungen machen ihr Angst ... 

aaaah, ein köstlicher Film! Eine ausführliche Rezi möcht ich nicht tippen. Aber ein paar Gedanken dazu loswerden :-)

Ich habe mich köstlich amüsiert. Ein paarmal blieb mir das Lachen im Hals stecken, denn die Franzosen nehmen kein Blatt vor den Mund. Wenn der Enkel fragt "Warum magst Du mich nicht, Omi", dann sagt sie mit kaltem Blick "weil Du schwarz bist". Dies nur ein Beispiel von vielen, wo man sich regelrecht verschluckt und erst einmal nicht weiß, wie man reagieren soll. Bitte nicht trinken oder essen während dieses Films!

Trotzdem ist der Film selbst in keinster Weise fremdenfeinlich oder bösartig. Er zeigt vielmehr die hilflosen Versuche einer verzweifelten, verbitterten Frau, im Leben wenigstens ein bisschen Freude und Anerkennung zu verdienen. Und ohne Hollywood-Kitsch gelingt es den Machern, so etwas wie eine Botschaft zu transportieren und auch ein Happy End zu schaffen. Die Veränderungen Paulettes sind nachvollziehbar, und es macht Spaß, die Entwicklungen der Situation und der beteiligten Personen zu verfolgen. 

Schön ist auch, dass hier die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen. Ja klar, es geht um illegale Geschäfte. Dennoch hat Paulette ihre ethischen Grenzen, die man so auch vertreten kann. Und obwohl sie illegale Dinge tut, obwohl sie eine auf den ersten Blick absolut böse Frau ist, so kann man sie doch verstehen, wenngleich man ihr Verhalten und ihre Taten nicht gutheißt. Der Spagat ist den Machern unglaublich gut gelungen. 

Altersarmut und Drogen sind ein ziemlich ernstes Thema, und die Dramatik hinter der Komödie ist zwischendurch spürbar. Die Grenze zwischen Klamotte, Drama und Komödie verschwimmt manchmal ein wenig. Manchmal ist der Film etwas zu albern für das eigentlich ernste Thema. Manchmal zu ernst für den Humor und die bissigen Sprüche. Auch gibt es gelegentlich ziemlich heftige Logikfehler und Dinge, die so einfach nicht glaubwürdig  sind und in der Realität wohl deutlich anders funktionieren würden.

Aber diese kleinen Macken ignoriere ich gerne. Denn es ist ein gelungener Film, ich habe viel gelacht, die Schauspieler machen ihre Sache wirklich gut, die Charakterentwicklung ist nachvollziehbar und die Story ziemlich unterhaltsam. Ein Meisterwerk sollte man nicht erwarten, und der Humor ist schon ziemlich ... speziell. Aber das Bild, wie die alte Paulette einfach nur den Mittelfinger rausstreckt und ihr fiesestes "Killerface" aufsetzt ... oder der Anblick der vier alten Damen, die einen Drogendealer umkreisen und mit Waffen einschüchtern, das hat einfach was! 

Wenn man gerne mal bissige Komödien sieht, die sich abseits von Hollywood und deutschen Klamotten bewegen, sollte man Paulette auf keinen Fall verpassen. 

SaschaSalamander 07.03.2014, 08.40 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

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